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Mittwoch, 25. März 2020

Bücher zum Verkauf

Man könnte meinen, dass da einer mit all seinen Büchern posiere. In Wahrheit ist es aber ein Laden, also eine Bücherei.
Berta ging jeden Tag in einen Bücherladen, um nach einem Buch zu fragen. Sie machte sich einen Sport daraus, einen Titel zu nennen, den es nicht gibt oder einen fiktiven Autoren zu erfinden. Ernst, dem der Laden gehörte, machte den Spass stets mit und kam so zu seiner täglichen Gymnastik.

Montag, 15. Mai 2017

Das Lyriklotto

Die glänzenden Zahlen haben nichts zu bedeuten. Man könnte aber schon das eine oder andere hinein interpretieren.
Vor einer gefühlten Ewigkeit wurde hier eine lose Reihe von «Marktlücken» lanciert. Das sind open source Geschäftsideen zur freien Verwendung für Menschen, die die Musse oder die Moneten dazu haben. Beispiel gefällig? Gern! Im Lyriklotto spielen alle brotlosen Poeten dieser Welt mit. Sie zahlen 10 Franken pro Los, und einer oder eine von ihnen gewinnt ein Werkjahr. Den gesamten Pot, ohne jeden Rechtfertigungsdruck. Das könnte man doch als Kunstprojekt bei Pro Helvetia einreichen, nicht?