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Dienstag, 1. Dezember 2020

Was wirklich passiert, wenn Mike Pearl losgelassen

Stoisch stehen wie es im Buche steht: m & m standen den ganzen Tag nur da und sagten nichts. Sie taten noch weniger.
Mike hatte Angst, aber er sagte es niemandem. Er fürchtete sich davor, was die Reaktion sein könnte. Also las er einen Bericht und guckte sich die Sendung "Sing meinen Song" an.

Freitag, 23. November 2018

Es gibt ihn noch, den Gratisimbiss

Es ist ein grosses Glück, dass für einmal das Bild zur Überschrift passt. Normalerweise ist das ja nicht der Fall.
Wer einen Businessanzug hat und einen kleinen Hunger, dem sei das Flughafenhotel Radisson empfohlen. Man steigt am Bahnhof aus und folgt den Schildern. Wenn um die Mittagszeit im grossen Atrium bei der Weinflaschenleuchturmbar kein Stehlunch im Gang ist, kann man mit dem Lift in den 7. Stock fahren. Dort findet sich praktisch immer ein oder zwei Foyers ein reich gedecktes Buffet, wo man sich unter die Geschäftsleute mischen kann, auf Kosten der Firma. Wohl bekomms!

Mittwoch, 26. September 2018

Die Geschichte hinter der Geschichte

Ein Traktor könnte beim Ackern voll in diesen Stein fahren: Das wäre dann aber ein Malheur.
Told and untold stories: Dieses beliebte Format einer Vermischtenmeldung und eines Making-of-Beheind-the-scenes-Teils ist Gegenstand einer Rubrik im Spiegel (mit obigem Titel). Da konnte man beispielsweise das Gegenstück lesen zum Märchen der Familie Bay aus Wädenswil, die ein Jahr lang wundersam mit zwei vorschulpflichtigen Buben und ohne Segelerfahrung um die Welt segelten. Sie kauften ein Boot für 50 Stutz. (Fünfzig!) Das Personal des Gegenstücks aber versuchte das gleiche, arbeitete zwei Jahre darauf hin, hatte vielleicht nicht einmal Kinder, aber alle Zelte abgebrochen, als sie ihr Boot wasserten. Die Fahrt dauerte nicht einmal einen Tag. Kaum losgelegt, kenterte das Schiff, und mit ihm fielen alle Träume und Pläne und das ganze Märchen sprichwörtlich ins Wasser.

Sonntag, 30. April 2017

Drei Eulen am Flohmarkt

Was gucken die so? Sie halten nur Ausschau nach einem Schnäppchen, nichts weiter.
Geniessbaren Griechischer Wein gibt es wohl nicht am Flohmarkt. Aber wer weiss, man müsste es probieren. Heute aber wollen wir wieder mal an den Flohmarkt gehen, denn der ist ja jeden Samstag, immer am gleichen Ort. Manchmal findet man Sachen, die man gar nicht sucht. Sogar sehr oft, wenn nicht immer. Aber das passiert einem ja auch bei jedem besseren Buch, das man in die Hand nimmt.

Dienstag, 21. März 2017

Viel Glück zum Geburtstag!

Doctor Spencer hat bestimmt sehr viel Interessantes heraus gespürt. Man müsste sich Zeit aber nehmen, um zu lesen.
Es gibt nur viele Menschen, die gleich heissen. Jürgen Mohr zum Beispiel oder Michael Meier. Aber es gibt nur einen Rudolf Spencer. Oder hiess er doch Randolph? Roland? Man müsste jetzt das Buch aufschlagen, um es genau zu wissen. Aber dort stünde dann vielleicht nur «Lebensweise-Verlag» drin. Also ist «Dr. R.» vielleicht doch nur ein Pseudonym. Rätselfreunde schalten jetzt ihren sechsten Sinn ein. Den haben ja alle. Oder zumindest jene, die ein Buch lesen können.

Samstag, 11. März 2017

Geboren am 11. März

Es ist vermessen, die Behauptungen auf diesem Coverfoto zu unterschreiben. Aber wahr ist es schon, trotz allem.

Askese ist easy. Man muss nur alle Töne weglassen, um mit Miles zu sprechen. Aber das Leben ganz ohne Musik wäre doch etwas gar fad. Und immer gleich nach Kuba jetten, nur für ein paar Cocktails und etwas dolce far niente, das wird auf die Länge auch zu teuer. Was also tun Jazzprofis, wenn sie mal ihren Spass haben wollen? Sie spielen, natürlich. Und wie! Leicht, fröhlich, unbeschwert, mit all ihrem Können, ohne Allüren, Cha-cha-cha halt. Ja, Cha-Cha-Cha, meinetwegen manisch, dass es dem verknorztesten Zürcher Knuschti das Füdli lüpft, seine Gemahlin ist eh schon ausgeflippt, denn ein Schuss Karibik haben alle im Blut. Also los, hip und hulahopp, aber wo gibt es in unseren Breitengraden einen Schuss Cha-Cha-Cha, wenn man ihn braucht? Hier zum Beispiel, viel Glück zum Geburtstag!