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Montag, 22. Juni 2020

Dreckig, trüb und kalt

Fotografisch könnte man dieses Stilbild eventuell noch toppen: Unscharf sind drei Waiblingen und der SUP. 
«Würdest du Samsung empfehlen?», fragt Kind Eins. Während das Kind Zwei den geheimen Code des Smartfons abtippt. Papa hat derweil längst Hunger und hatte ein trauriges Lied von Mani Matter auf der Ukulele klimpern wollen. Aber die Tochter verbot es ihm, weil es zuviel Lärm machte.

Samstag, 3. Februar 2018

Mein nächster Einkaufszettel

Dieser Blumenstrauss ist hübsch, aber das sollte jedem Betrachter zu denken geben. Denn er könnte eine Attrappe sein.
Die Migros ist mächtig und hat viele Moneten. Vielleicht haben sie deshalb in jüngster Zeit alle Plakatwände mit einer Kampagne zugepflastert, mit Leuten wie du und ich, die alle Besitzer der Migros sind. In vier Landessprachen zudem, also proprietaire, propriotario, et cetera, et ceterum. Will uns der Detailhandelsriese damit subtil beibringen, dass er in die Bresche springen würde, falls das liebe demokratische Volk samt Billagbad das SRG-Baby ausschüttete? Oder genau das Gegenteil? Jedenfalls habe ich mir als kleine Theaterübung vorgenommen, mich bei meinem nächsten Einkauf als Besitzer des Ladens aufzuspielen. Ob das gut geht? Sie erfahren es in Kürze auf diesem Kanal.

Donnerstag, 10. August 2017

495 Meter und 23 Zentimeter rauchen

Man kann es nicht oft genug wiederholen: Diese junge Dame käme auf diese Art spielend auch über jede Hängebrücke.
Diese Hängebrücke da oben wäre ein guter Ort, um wieder mal eine Zigarre anzuzünden: Luftig, irre und absolut unnötig. Man könnte sich dabei auch schaukelnd, schunkelnd und schreitend bewegen, um dem Bundesamt für Gesundheit Genügsamkeit zu erbieten. Dies nur so als Inspirationsidee.

Dienstag, 25. April 2017

Gruss vom Franz (20) bittersüsses Finale

Jeden Abend hielt Oma die Zuckerwatte ins offene Feuer, und jeden Abend dankte ihr der Enkel das Spektakel.
Liebste Emma,

Es geht mir gut in Griechenland, auch wenn es im Winter gar nicht so warm ist, wie man denkt. Theodoros, der neunmalkluge Sohn des Hausherrn, trägt trotzdem immer kurze Hosen, um mit seinen epilierten Beinen zu prahlen. Grossmutter behauptet, Theo hätte die glatte Beinhaut von ihr. Er schleimt sich ständig bei ihr ein und mimt den Idealenkel, nur damit sie ihm von ihrer am Cheminee gebrannten Zuckerwatte abgibt. Sie gibt aber nie und niemandem davon!

dein Süsser,

Franz

Donnerstag, 6. April 2017

Gruss vom Franz (01) Mojo

Varna: Obst kann fallen.
Mojo Madelaine,
ein ganzer Monat stricktes Nichtstun im Kongo, süss und streng!
Meine treuen Tipplisen Angelika und Veronique hüten solange das Büro. Picobello sieht es aus, also ob im Sommerloch des Sauregürkengeschäfts Flaute herrschte.
Mei, mojo, denkste!
dein Ferienfranz

Dienstag, 21. März 2017

Viel Glück zum Geburtstag!

Doctor Spencer hat bestimmt sehr viel Interessantes heraus gespürt. Man müsste sich Zeit aber nehmen, um zu lesen.
Es gibt nur viele Menschen, die gleich heissen. Jürgen Mohr zum Beispiel oder Michael Meier. Aber es gibt nur einen Rudolf Spencer. Oder hiess er doch Randolph? Roland? Man müsste jetzt das Buch aufschlagen, um es genau zu wissen. Aber dort stünde dann vielleicht nur «Lebensweise-Verlag» drin. Also ist «Dr. R.» vielleicht doch nur ein Pseudonym. Rätselfreunde schalten jetzt ihren sechsten Sinn ein. Den haben ja alle. Oder zumindest jene, die ein Buch lesen können.