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| Hier hat jemand einen grösseren Umzug gut vorbereietet: Dem Vernehmen nach ging es von Uster ins Tessin, also weit. |
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Freitag, 11. Juni 2021
Selbstbetrug für Fortgeschrittene
Samstag, 29. Mai 2021
Edition Dies und Das
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| Er erinnerte sich, dass er erst vor einem Jahr in dieses Quartier "Wipkingen" gezogen war. Auf dem Amt hatte er geweint. |
Es gibt unzulässige und zulässige Vermischungen. Spielereien mit der Sprache gehören zu den zulässigen. Ebenso unsinnige Wettbewerbe, sie machen mitunter das Wunder des Sports aus. Und wenn ich einfach nur zu schwach bin, meinen eigenen Weg zu gehen? Dies fragte sich Oswald. Und dann ging er weiter, auf seinem Pulli stand «Coca Cola».
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Wipkingen, Zürich, Schweiz
Donnerstag, 11. März 2021
Ein Stück Wähen mit Speck
Der Mindestabstand war 1 Meter, vor allem gegenüber älteren Leuten. Für Bob war das angesichts der Coronakrise noch nachvollziehbar. Wirr wurde es ihm aber im Kopf und ebenso stürmisch kamen ihm die Virenwirren aber vor, wenn er ans Pendeln dachte und an die Panik im öffentlichen Verkehr. Denn eigentlich braucht er alle halbe Stunde eine Zigarette, um zufrieden und gesund zu bleiben. Weil seine Fahrt aber deutlich länger dauerte, musste Bob in Zug auf halber Strecke aus dem Zug aussteigen und im Rauchbereich, wo wiederum ein Maximalabstand von 2 Metern galt, eine Zigarette geniessen. Selten reichte es ihm, nach wenigen Minuten Nikotinaufnahme, noch in den gleichen Zug wieder einzusteigen, so dass er jeden Tag eine halbe Stunde Zeit verlor. Und alles nur wegen einem kleinen, unscheinbaren Virus, seiner Nikotinsucht und seinem sturen Kopf.
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1254 W 2100 S, West Haven, UT 84401, USA
Montag, 7. September 2020
Die Wachküche
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| Dies ist nur die eine Seite der Postkarte. Auf der anderen Seite steht eine persönliche Nachricht. |
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Donnerstag, 13. August 2020
Pappenquatsch und Ping Pong
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| Wenn Entscheidungen anstehen und im 2. Stock ein Fenster offen steht: "Um die Pappe brauchst du dich nicht zu kümmern." |
Sebastian Krämer ist Forrest Gump. Ihr gemeinsamer Flötenlehrer macht gern Auslegeordnungen und ungern Entsorgungen. Aber wenn er ehrlich ist, entsorgt er fürs Leben gern. Gestern tat er eine Reihe von DVDs raus, um Platz für neues Filmmaterial zu schaffen. Darunter der Trickfilm: "Alles steht Kopf".
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1200 Park Ave, Emeryville, CA 94608, USA
Donnerstag, 9. Juli 2020
Wenn zwei sich gleichen
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| Man hat schier den Eindruck, als ob dieses quadratische Foto um 90 Grad nach links gedreht werden könnte. Ja müsste! |
Mittwoch, 15. April 2020
Team Austria wird abgewählt
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| Dies ging in der Monokultur des Coronavirus fast unter: Die Schweiz war so erfolgreich wie seit 31 Jahren nicht. |
Montag, 1. Juli 2019
Am Elend den Narren gefressen
| Dieses Foto wurde nicht fürs Internet hergestellt: Es ging vielmehr um die Löcher für die Befestigung des Hinterlichts. |
Dienstag, 4. Juni 2019
Wer beantwortet jetzt meine Fragen?
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| Dramatischer Sonnenuntergang mit Feliz Saionara: Zedmic kam noch einmal kurz zurück, um auf Wiedersehen zu winken. |
Paulo Zedmic: Nein. Ich kann das Internet leider pauschal nicht empfehlen. Ich war ja früher im virtuellen Raum schon sehr zurückhaltend. Das Internet hat mir noch nie beim Rasenmähen geholfen, wenn du weisst, was ich meine. Und aufs Facebook-Freundesammeln kann ich auch verzichten, mir reicht einer: Basil, der Philosoph. Der hat auch einen Lastwagen, den man mal ausleihen kann. Seit ich den Familien-Computer zusammen mit Achim entsorgt habe – beziehungsweise Achim mit dem Computer bei seiner Mutter Inge installiert (siehe Folge 21), seitdem lebe ich ganz offline. Inge hat sich übrigens für den Computer bedankt. Achim habe ihr sogleich ein Parship-Login und ein paar vielversprechende Dates beschert.
Ich bin jedenfalls gern ein Ewiggestriger. Die eigene Erfahrung zählt! In der Erziehung wie im Hallenbad. Deswegen wäre es auch alles andere als seriös, würde ich weiter hier Erzieher spielen, wo ich doch nun nach erfolgreicher Liquidation meiner Grossfamilie allen akuten Aufgaben entbunden bin. Ich gebe mich sicher nicht hin, einen Internet-Chat zu moderieren. Hoch lebe die traditionelle Medienwirtschaft!
Ein Sack voller Fragen
Mein Ältester Sebastian hat mir letzthin ein Geständnis gemacht. Ich hatte ihn in einer Phase der Arbeitsüberlastung meinerseits und in einem Beschäftigungsvakuum seinerseits mit der internen Postzustellung beauftragt.
Ein typischer Tellerwäschereinstieg, fand ich. Und gerade für einen wie Seb eine Riesenchance. Nun kommt er aber mit einem Sack nie verteilter Korrespondenz. Darin finde ich Hunderte von Leserfragen verzweifelter Eltern, die sich an mich gewandt hatten. Meine Güte, so viele nicht beantwortete Fragen! Wenn ich diesen Fundus gehabt hätte, vielleicht hätte ich den Bettel nicht einfach hingeschmissen. Weitere Vorteile von Briefen gegenüber E-Mails: Sie bleiben länger erhalten. Und man braucht eine Arbeitskraft, um sie zu entsorgen. Ich habe ja mein Altpapier-Entsorgungs-Diplom nicht ohne Grund gemacht.
Moderner Teilzeitpapa
Seit ich die Zöglinge los bin, weiss ich weiss Gott Besseres, als zu surfen. Ich geniesse zum Beispiel meine wiedergefundene Freiheit in vollen Zügen. Ja, ich pendle, mit der S-Bahn. Seit Kurzem habe ich auch wieder Zeit für Makramee, lese Philosophiebücher und habe etwas zugenommen. Einsam bin ich nicht. Denn Feliz, meine Sonne, ist ja zurückgekommen!
Die Bäuerin im Säuliamt war gar nicht so nett. Sie dachte, mit dem Zustupf bei der Übergabe hätte sie auch Feliz’ Arbeitskraft entgolten. Sie liess die Kleine im Schweinestall Perlen suchen und solche Dinge. Aber Feliz ist doch nicht Aschenputtel. Kinderarbeit ist gut und recht, solange sie in der Familie bleibt.
Mit meinem Restpack bleibe ich in einem gesunden Mass in Kontakt, ohne mir neue Pflichten aufzubürden. Zufälligerweise bin ich im gleichen Kirchenverein mit dem Mann, dem das Fürsorgeamt meinen jüngsten Nils zugewiesen hat. Wir verstehen uns prächtig. Er nimmt Nils manchmal mit in die Chorprobe. Das ist dann wie Kidsharing. Die Kinder machen ja eh, was sie wollen, wie alle Regierungen. Den entscheidenden Vorteil meines Laissez-faire-Prinzips realisierte ich übrigens erst nach dem Abschluss des Erziehungskapitels: Man kann viel entspannter loslassen, weil es keine harte Abnabelung gibt. Im Grund hat sich also nichts geändert – und unbeantwortete Fragen wird es intern wie extern weiterhin viele geben.
Paulo Zedmic (43) hatte mal sechs Jobs und sechs Zöglinge in seiner Obhut, bevor er einen Punkt machte.
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Mittwoch, 28. November 2018
Die netten Neonetisten sind auch nur eine Art Nazis
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| Die Barracuda mit den Streifen ist manchem Autofan und Nostalgiker womöglich ein Begriff. Mir sagt das aber nichts. |
Samstag, 10. November 2018
Chaos ist ein wüstes Wort
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| Er weiss zwar immer noch nicht was «gitane» heisst, aber egal. Es ist spät. |
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Freitag, 9. November 2018
Vollversorgt mit Freizügigkeit
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| Ein Flugzeug und ein Auto: In der Schweiz darf man ab 16 schon Flugkurse besuchen, aber erst ab 18 autofahren. OK? |
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6270 Tondern, Dänemark
Mittwoch, 17. Oktober 2018
Die Brennessel als Superfood auf dem Sattel
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| Diese beiden Herren haben hier ja nun wirklich nichts verloren: Nr. 4785 (links) und Nr. 5092 (rechts) gehören aber dazu. |
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Schlagstrasse 51, 6417 Sattel, Schweiz
Samstag, 6. Oktober 2018
Granteln mit dem Adblocker
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| Es wäre zynisch zu behaupten, dass das Schwein Schwein gehabt hätte. Andererseits fehlt mir grad noch ein Geschenk. |
Sonntag, 25. Februar 2018
Alternative Musik zum Sound der Gruppe «the lucky lusers»
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| Der Postkartenfranz hätte an dieser Postkarte aus Mozambique viel Freude gehabe. Aber das steht nicht zur Debatte. |
Mittwoch, 24. Januar 2018
Sei ein Poet oder einfach nur ein bot
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| In Mayon gibt es meines Wissens keine Fischer, schon gar nicht solche, die in der schwarzweissen Ära fotografiert wurden. |
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Bagdad, Irak
Sonntag, 21. Mai 2017
Stimmlinkslage
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| Ja, der Wahrheitsgehalt dieses Fotos älteren Datums ins unverändert gross, wenn nicht sogar maximal. (Quelle: Google) |
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Standort:
3011 Bern, Schweiz
Mittwoch, 3. Mai 2017
Here we are
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| Hier sind mehrheitlich Männer abgebildet, doch bei genauem Hinsehen erkennt man auch die eine oder andere Frau. |
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wearehere
Standort:
Vila Nova de Milfontes, Portugal
Donnerstag, 9. März 2017
Tretminen in Visperterminen
| Wer dieses Bild nicht erkennt, sollte wieder einmal zum Studium der Alten Meister ins Kunsthaus gehen. |
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