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Donnerstag, 11. März 2021

Ein Stück Wähen mit Speck

Der Mindestabstand war 1 Meter, vor allem gegenüber älteren Leuten. Für Bob war das angesichts der Coronakrise noch nachvollziehbar. Wirr wurde es ihm aber im Kopf und ebenso stürmisch kamen ihm die Virenwirren aber vor, wenn er ans Pendeln dachte und an die Panik im öffentlichen Verkehr. Denn eigentlich braucht er alle halbe Stunde eine Zigarette, um zufrieden und gesund zu bleiben. Weil seine Fahrt aber deutlich länger dauerte, musste Bob in Zug auf halber Strecke aus dem Zug aussteigen und im Rauchbereich, wo wiederum ein Maximalabstand von 2 Metern galt, eine Zigarette geniessen. Selten reichte es ihm, nach wenigen Minuten Nikotinaufnahme, noch in den gleichen Zug wieder einzusteigen, so dass er jeden Tag eine halbe Stunde Zeit verlor. Und alles nur wegen einem kleinen, unscheinbaren Virus, seiner Nikotinsucht und seinem sturen Kopf.



Montag, 8. April 2019

Innerhalb geordneter Bahnen

Monsieur Dubochet ist für einmal nicht mitgemeint. Aber sein Veloparkplatz ist frei.
Ein Mann übernachtet seit Jahr und Tag einmal in der Woche allein in der Wildnis und führt darüber genau Buch. Manchmal suhlen Wildschweine in seiner Nähe, manchmal kommen Fuchs und Hase.

Mittwoch, 2. Januar 2019

Antroposophische Pommes

Das allerneuste Jahr ist noch jung, aber eingewandert. Immerhin geht das automatische Internet noch, wie es scheint.
In den Bergen ist Hektik verboten. Besonders bei Schneetreiben und wenn die Bergbahn den Halbstundentakt pflegt, denn Hektik bringt niemandem etwas, nicht einmal dem Gastgewerbe.

Sonntag, 11. Februar 2018

Dumm wie Hummer wird oft mit einem Fisch gekauft

Das Antismartfon wäre wohl eine gute Investition gewesen. Aber das ist lange her, dass es diese guten alten Dinge noch gab.
In der Schweiz gibt es seit kurzem ein Gesetz, nachdem Hummer und andere halblebendige Meerestiere in Restaurants vor dem Kochen betäubt werden müssen. Das geschieht maschinell nd dient wohl dazu, dass die Delikatesse einen Nebengeschmack kriegt (vom Gas oder Gift der Betäubung). Früher wurde das Krustenvieh nach wochenlangen Hältern direkt in den Topf mit heissem Wasser geworfen. Ich sehe noch nicht ein, worin nun der Fortschritt besteht für die armen Tiere. Doch die Grosskrebse haben gegenüber den Crevetten einen Vorteil: Sie können nicht gezüchtet werden, es gibt sie nur wild.