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Samstag, 29. Februar 2020

All Schaltjahr einmal ins Yoga

Geballte Kraft: Das Yogalabi, die Zahnarztpraxis und der Energiefonds sind eine Kooperation bei der Werbung eingegangen.
Es gibt diese Rückfälle, wo man zweifelt, ob es richtig war, den Orden der frittierten Schweinehälse zu gründen. Kurt hatte gerade eine Krise heute, man kann ja nicht jeden Tag gutgelaunt sein. Dann lief ihm aber eine schöne Jungfrau über den Weg und seine Laune wandelte sich schlagartig. Er sang laut «She's my little Baby», worauf sie erschreckt die Flucht ergriff. Kurt setzte sein Tagwerk fort, er musste Haxen besorgen und Hälse. Man kann ja die Jünger nicht im Stich lassen, wenn es schon so zahlreiche sind.

Samstag, 8. Februar 2020

Wie ich arbeite

Man könnte diesen Schnappschuss als programmatisch betiteln: Es sind Giraffen, und zwar einige, aber man muss nicht.
Google Drive warnt mich seit Wochen und Monaten, dass mein Speicherplatz voll ist. Der Speicherplatz platzt sozusagen, und dies wie gesagt seit Wochen. Mit der Dropbox geht es mir ähnlich, obwohl ich dort gefühlsmässig mehr Daten lagere, es ist noch etwas geräumiger, diese digitale Wolke. Aber im Grunde kann man sich beide diese Ablagen als Scheunen vorstellen, die ein Messi irgendwann einmal kauft und weil sie leer stehen, beginnt er, sie zu füllen. Man könnte statt Scheune auch annehmen, dass Ernst ein Giraffenhaus erbte, das leer stand. Und dass er es als günstigen Lagerraum nutzen, so lange er nicht wussste, was er damit anfangen sollte. Oder aber er hatte eine zündende Idee, wie man Fische züchten könnte, ein Aquarium mitten in der Stadt, ja, im alten Zolli, und schon wäre man beim Anfang einer neuen Geschichte, die aber nichts zu tun hat mit Google Drive.

Samstag, 1. Juni 2019

Ganz spontan

Das Team der Juve von 1940-1941 passt überhaupt nicht ins Konzept. Gerade deswegen ist es programmatisch passend.
Ärgerliche Texte. Intellektuelle Auseinandersetzungen. Ein Newsticker. Inspiration. Staccato. Eigentlich mache ich ja schon gern ganze Sätze, und so ein Einstieg ist nicht mein Stil. Und was wollte ich sagen? Der Historiker Remo Grolimund ist ETH-Professor und ein kluges Haus. Er mag Philosophen, Musik und kennt sich auch in Memetik aus. Neulich hörte er mit Twitter auf. Man sollte es ihm nachtun.

Sonntag, 23. Dezember 2018

Das Laminiergerät und das Sinalco

Gunkl blieb stehen und sinnierte lange über diese fantastische Pose: Flog sie wirklich oder hob sie nur in seinen Augen ab?
Der sechsjährige Bub wünschte sich ein Laminiergerät, jede Menge Bastelsachen und "ganz viel Leim". Er hatte sich schon vor Wochen zwei Zettel an das Christkind schreiben lassen. Und natürlich hatte er keine Unmenschen als Eltern und sie erfüllten ihm seine Wünsche. Die ältere Schwester aber bekam zu Weihnachten drei Meersäuli, wovon eines Sinalco hiess. Der Rest ist zu abgefahren, um wahr zu sein.

Dienstag, 18. September 2018

Zum Mittag ass er Papier mit Tinte

Viele wussten ja, dass der britische Tennisspieler Andy Murray eine Mutter und einen Bruder hatte. Der Fluss aber schwieg.
An den Wochenenden schrieb er eine Mountainstory um die andere, liess sich einladen von irgenwelchen drittklassigen Herbergen in minder schöne touristische Gegenden der Welt. Unter der Woche darbte er dort, wo Lenin und Marx gearbeitet hatten. Er hatte Muskelkater und ständig Durst.

Sonntag, 13. August 2017

Aufholen im August

Im Bild: Die Postkarte ist verloren gegangen, und gülden schimmert nicht nur ihr Rahmen.
Wenn man heute durch die Stadt schlendert, stolpert man da und dort noch über leere Bierflaschen oder Büchsen. Die Tänzer aber, die sind unterdessen zumeist wieder erwacht und auf dem Heimweg. Am Montag fängt ja wieder das normale Arbeitsleben an.

Sonntag, 21. Mai 2017

Stimmlinkslage

Ja, der Wahrheitsgehalt dieses Fotos älteren Datums ins unverändert gross, wenn nicht sogar maximal. (Quelle: Google)

Ironischerweise habe ich jetzt nicht die Energie, um den Ausgang der heutigen Abstimmung auch noch zu kommentieren. Soviel zur Stimmlage. Aber es stand ja auch nicht nur eine Frage zur Debatte, beileibe nicht. Der Stimmrechtsausweis allerdings ist immer links unten zu unterzeichnen, niemals rechts oben. Was ja auch naturgemäss stimmig ist.