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Sonntag, 8. März 2020

Haris Origamis

Vorsicht Verkehr: Ein Stilbild, das von einem Computer gemalt vielleicht in ferner Zukunft Rekordpreise erzielen könnte. 
Simon stickte in den Pausen. Julia wärmte ihre Finger mit dem Zauberwürfel auf. Und Samuel brachte seiner Tochter einen Duden mit, den er seit gefühlten zwölf Jahren nicht berührt hatte. Er sah auch so aus und war rasch gezückt. Immerhin soviel Ordnung war im allgemeinen Chaos vorhanden.

Samstag, 8. Februar 2020

Wie ich arbeite

Man könnte diesen Schnappschuss als programmatisch betiteln: Es sind Giraffen, und zwar einige, aber man muss nicht.
Google Drive warnt mich seit Wochen und Monaten, dass mein Speicherplatz voll ist. Der Speicherplatz platzt sozusagen, und dies wie gesagt seit Wochen. Mit der Dropbox geht es mir ähnlich, obwohl ich dort gefühlsmässig mehr Daten lagere, es ist noch etwas geräumiger, diese digitale Wolke. Aber im Grunde kann man sich beide diese Ablagen als Scheunen vorstellen, die ein Messi irgendwann einmal kauft und weil sie leer stehen, beginnt er, sie zu füllen. Man könnte statt Scheune auch annehmen, dass Ernst ein Giraffenhaus erbte, das leer stand. Und dass er es als günstigen Lagerraum nutzen, so lange er nicht wussste, was er damit anfangen sollte. Oder aber er hatte eine zündende Idee, wie man Fische züchten könnte, ein Aquarium mitten in der Stadt, ja, im alten Zolli, und schon wäre man beim Anfang einer neuen Geschichte, die aber nichts zu tun hat mit Google Drive.

Freitag, 21. Juni 2019

Security vor der Hütte

Kim hat es gerne lustig, das stand gestern auch so in der Berner Zeitung die heisst wie die Eidgenossenschaft. Kensch?
Kim kam spätnachst nach Hause. Unter seinem Balkon im 3. Stock hatte sich gerade ein Sturmtrupp der örtlichen Polizei versammelt. Der Einsatz war schon vorbei, also grüsste Kim freundlich, fragte scherzhaft, ob die Bullen doch wohl nicht wegen ihm hier seien, worauf ihm eine Polizistin zuzwinkerte und sagte: Nein, sie seien schon am Gehen. Also ging Kim schlafen.

Sonntag, 5. November 2017

Der Tag, als die Seeschlange aus dem Zugersee stieg

Obwohl es dafür eine weltweite Nachfrage gäbe, gibt es keinen Bestrebungen, den Vorfall publik zu machen.
Jeder, der einen Kopf hat, kann sich selber ausrechnen, was passieren würde, wenn die Menschheit erfahren würde, dass es das Nessie in der Schweiz auch gab. Aber es wird sehr selten gesehen.