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Montag, 1. Juli 2019

Am Elend den Narren gefressen

Dieses Foto wurde nicht fürs Internet hergestellt: Es ging vielmehr um die Löcher für die Befestigung des Hinterlichts.
Ich finde Intellektuelle und Künstler gross, aber manchmal hüpft mir trotzdem Axel Rose ins Ohr, mit seinem oft kritsierten «One in a Million»-Text. Die Platte hat noch mehr süsse Lieder drauf, teils sind es richtige Schnulzen. Gekauft habe ich sie übrigens als Teenager wegen dem Cover. Das wird hier aber nicht gezeigt. Sagt man wegen des Covers?

Montag, 8. Oktober 2018

Der Asylbescheid kam mit der Morgenpost aus Übersee

Der Sinn dieses bizarren Schauspiels erschloss sich ihm nicht. Doch er fühlte, dass das Volk damit grosse Pein sublimierte.
Nun war es ja nicht so, dass man als neutraler Beobachter im weltweiten Ranking der Dichter- und Denkernationen Indien spontan vor dem Mutterland placierte. Doch die Meldung war eindeutig: Indien hatte in der Verfassung das Recht auf geschlechtliche Identität geschaffen. Beziehungsweise die Diskriminierung gestrichen. Und im Eingang des Gesetzestextes zitierten die Richter Goethe und Schopenhauer. Gleichentags geiferte ein verirrter Halunke aus der Schweiz etwas von Besorgnis der Bürger und berechtigten Bedenken und Hermann Göring in die Tasten. Er meinte, weil er an einer Zusammenrottung von Neonazis teilgenommen hatte, sei er im Recht, den üblen Umzug zu loben.

Sonntag, 8. Juli 2018

Die geschlossene Lücke im Tippspiel

Wehe, wenn sie losgelassen und Alkohol im Spiel ist: Im Roman "Elefant" von Martin Sutter kommen auch Tiger vor.
Der kolumbianische Verteidiger Escobar büsste 1994 ein Eigentor im Trikot der Nationalmannschaft mit seinem Leben. Carlos Sanchez aber ist ein begnadeter Trickser, der auf dem falschen Fuss erwischt wurde. Vielleicht hätter er doch Stürmer werden sollen oder wenigstens Coach, wie Köppel.