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Sonntag, 6. Dezember 2020

Die Beschwörung des Reifens

Bier, Nüsse, Salagne: Manche verschmähen aus persönlichen oder ernährungstechnischen Gründen das eine oder andere.
Wim verlor drei oder vier Male soviel Luft, dass er einen Platten hatte. Papa pumpte jedes Mal den Reifen, weil er kein Flickzeug dabei hatte, konnte er den Platten jedoch nicht reparieren. Zumal war Sonntag. Und beim dritten Mal pumpen hielt die Luft plötzlich erstaunlich lang. Vielleicht lag es daran, dass Wim (7), mit einem Luftlied die Luft aufforderte, beschwörend, gefälligst im Reifen zu bleiben. Offensichtlich halft das, zumindest für einige Stunden und Kilometer.

Samstag, 25. August 2018

Berner hinken manchmal etwas hinterher, aber das macht nichts

Dieser Mensch hat ganz überraschend einen Koffer gewonnen. Unglaublich aber ist, dass unter dem Hut eine Katze steckt.
Nun ist also wieder so ein Sportstermin angesagt, der völlig rückwärtsgewandt ist, aber trotzdem gut. Wir machen einfach mit, so gut es geht, aber bitte nicht mit roten Socken, das wäre falsch.

Sonntag, 8. Juli 2018

Die geschlossene Lücke im Tippspiel

Wehe, wenn sie losgelassen und Alkohol im Spiel ist: Im Roman "Elefant" von Martin Sutter kommen auch Tiger vor.
Der kolumbianische Verteidiger Escobar büsste 1994 ein Eigentor im Trikot der Nationalmannschaft mit seinem Leben. Carlos Sanchez aber ist ein begnadeter Trickser, der auf dem falschen Fuss erwischt wurde. Vielleicht hätter er doch Stürmer werden sollen oder wenigstens Coach, wie Köppel.

Dienstag, 7. März 2017

Instagram ist längst passé

Meine Urgrosstante Zena in jungen Jahren mit einer Katze. Das zog schon damals.
Die junge Dame auf dem alten Bild traf ich im Sommer 1984 auf einem Highway im US-Staat Oregon. Sie fuhr immer noch Auto, und dies ganz vital im Alter von 84 Jahren, was mich als Bub damals beeindruckte. Sie erlebte auch noch das 21. Jahrhundert, was für eine Dame mit Jahrgang 1900 eine Seltenheit war. Zena wanderte mit 18 Jahren als Dienstmädchen im Tross eines Philosophen von Luzern nach New York aus. Und sie lebt heute weiter im Kunstraum ihrer Enkelin, die ihr zu Ehren eine Nonprofit-Organisation gegründet hat. Wo denn? Im Internet natürlich, da gibt es alles. Die verrücktesten Dinge, das sag ich dir: «Es gid nüt, wo's ned gid.»