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Donnerstag, 17. Dezember 2020

Zitate aus dritter Hand

Nachlässig: Seit gefühlten 7 Wochen sollte man in den Jumbo gehen, um am Velositz eine fehlende Schraube nachzukaufen.
Abgestaubt, kopiert und zugenäht: Die Methoden des Kopisten Chrétin waren fadenscheinig und nicht ganz koscher. Doch ausnahmsweise zitierte er korrekt, aus dem Morning Briefing des Handelsblatts, wo ein gewisser André Kostolany zitiert wurde, ein Name, der ihm noch nie begegnet war. Der Rede nach muss Kostolany ein blinder Börsianer gewesen sein, jedenfall wird er wie folgt zitiert: «Oft ist es an der Börse besser, die Augen zu schliessen.» Alternative Theorien argwöhnen, Kostolany sei ein Agent der AFP, der im richtigen Leben mit Joe Biden verheiratet ist, dem Comebackkid des Economists. 

Samstag, 14. März 2020

Der Anlegergeneral Jack

Als Günther aufstand, verhedderte sich sein Schuh in der Tür und er zog einen voll raus. (Foto: Handelsblatt)
Jack musste erneut aus dem Morgenbriefing des Handelsblatts zitieren. Und er hatte wieder mal in kurzer Zeit so viele Dinge gelesen, dass er sie allesamt durcheinandermischte. Jack Welch, Gott habe ihn selig, sei «the biggest loser», raunte er. Und er schlug als neue Leuchtgestalt bei General Electric (GE) den Journalisten Mike Pearl vor. Ein notorischer Angsthase, aber mit Sinn für Humor. Die Shareholder-Logik und der Konglomerat-Fimmel von Pearl sind legendär. Er jazzte sein Ding hoch und steckte alles in eine dubiose Finanztochter und Jobkürzungen. Welch eine Pein war es, dem General zuzuhören, er sprach ohne Punkt und Komma. Dabei rauchte er gemütlich: «fix it, close it or sell it», «Beherrsche dein eigenes Schicksal oder jemand anderes wird es tun.» Und dann switchte er ins Chinesisch und entschwand.


Dienstag, 31. Juli 2018

Wie der Wind in Wiedikon weht

Variante in orange: Wir hatten den Heimstolz schon mal. Aber schöne Fotos kann man nicht oft genug bringen, oder?
Es gibt im Sommer in jedem Park Fitnessgruppen, wo Drillseargents Kommandi schreien, um des Schweisses Willen. Im Schaufenster nebenan habe ich dazu einen lustigen Spruch gelesen, der leider überhaupt nicht passt. Ein Guerilla-Anschlag mit Wasser auf das «boot camp» wäre trotzdem lustig.

Freitag, 8. Juni 2018

Das Lieblingsbuch des Zukunftsforschers

Man kann Bargeld mit Büchern vergleichen: Sie sind schnell kopiert. Es kommt aber auch noch darauf an, was man macht.
Gestern wollte ich an dieser Stelle ein vergriffenes Werk aufgreifen. Doch es ist leider so, dass es nur in meiner Erinnerung exisiert. Ich hatte es aber in der Hand, vor wenigen Tagen. Das Buch gehört einem jungen Forscher, der es hütet wie seinen Aufapfel. Schliesslich gibt es das Sammelstück nicht bei Google oder überhaupt wo im Internet, sondern nur noch in echt. Leider habe ich auch den Buchtitel vergessen, geschrieben hat es aber ein gewisser "Ingenieur Bloch", ganz am Anfang des 20. Jahrhunderts. Mehr ist nicht bekannt, aber es wäre bestimmt ein gutes Buch.

Sonntag, 3. Juni 2018

Du da, ist es die da oder doch eher Duda?

Duda ist nun wirklich eine Nummer, die man immer wieder bringen kann. Man kann sich gar nicht satt sehen daran.
"Nehm jeder sich heraus, was er grad braucht! Ich selber hab mir was herausgenommen..." Dieses nette Sonett von Brecht wird immer nur unvollständig abgeschrieben, leider. Da sollte sich doch irgendwer mal die Mühe machen, das ganze Gedicht zu recherchieren, finde ich. Nur so als Idee. 

Donnerstag, 9. März 2017

Tretminen in Visperterminen

Wer dieses Bild nicht erkennt, sollte wieder einmal zum Studium der Alten Meister ins Kunsthaus gehen.
Es begab sich einmal ein Totsch im Auto ins Wallis, wo er nichts anderes tun wollte, als den Schlangen auszuweichen, die es auf den breiten Strassen seiner Heimat im Mittelland immer gab.

Dienstag, 7. März 2017

Instagram ist längst passé

Meine Urgrosstante Zena in jungen Jahren mit einer Katze. Das zog schon damals.
Die junge Dame auf dem alten Bild traf ich im Sommer 1984 auf einem Highway im US-Staat Oregon. Sie fuhr immer noch Auto, und dies ganz vital im Alter von 84 Jahren, was mich als Bub damals beeindruckte. Sie erlebte auch noch das 21. Jahrhundert, was für eine Dame mit Jahrgang 1900 eine Seltenheit war. Zena wanderte mit 18 Jahren als Dienstmädchen im Tross eines Philosophen von Luzern nach New York aus. Und sie lebt heute weiter im Kunstraum ihrer Enkelin, die ihr zu Ehren eine Nonprofit-Organisation gegründet hat. Wo denn? Im Internet natürlich, da gibt es alles. Die verrücktesten Dinge, das sag ich dir: «Es gid nüt, wo's ned gid.»

Donnerstag, 9. Februar 2017

Das ist nur ein Blindgängertext


Dieser Blog befindet sich in Planung.
Tja, ich bin noch nicht ganz fertig. Aber das ist nichts neues. Hier könnte dann in Zukunft irgendmal ein Link stehen.