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Freitag, 18. Dezember 2020

Der Flixbus spricht italienisch

Tags danach stand ein italienisch sprechender Flixbus-Stewart am HB. Er suchte verzweifelt den Bus. Ob er ihn fand?
Rüebli sind gesund. Es ist nichts gegen Rüebli einzuwenden. Aber Bücher sind auch gesund. Die muss man jedoch lesen, nicht essen. Dann geben sie Kraft, Hoffnung und Lebensfreude.

Donnerstag, 6. August 2020

Schlafende Löwen wecken

Der besondere Blick: Ein Stück Absperrband vom Central, als alles noch gut schien, auch die Kommunikation, ja, das wärs.
Die Mutter las ein Buch, das spannend tönte. Es war eine schwere Thematik, doch gerade das fand er interessant: «Löwen wecken!», hiess der Titel. Und das ist ja nun in der Tat ein vielversprechender Titel, in allen Sinnen des Worts.

Dienstag, 30. Juni 2020

100 Tricks für mehr als 100 Stutz

Dass er alles doppelt hatte und doppelt tat, gehörte leider zu seinem Konzept: Bares für Rares und Sackmesser. Egal. 

Heute hörte er am Radio, wie Twitter den dritten Tweet von Donald Trump als zweifelhaft markiert hatte. Das war ein Fortschritt in der Meinungs- und Pressefreiheit. Aus den Avocados von Hass machte er derweil eine Guacamole und verfütterte sie seinem Quackifroschvelo von Villiger.

Sonntag, 10. November 2019

9000 Plätze sind genug


Für einmal passt das Bild ja gar nicht so schlecht zum Titel: Hier ist das Sitzen auf der Stehtribüne verboten.
Okay, sagte er, als er gegen Mitternacht seinen Tagtraum beendete, um sich am nächsten Morgen wieder einigermassen ausgeschlaffen seinen Fingerübungen und anderen Gebresten zu widmen. Zudem war er nun auch etwas müde. Morgen wollte er sich noch die Spielregeln zu Gemüte führen.

Sonntag, 14. Juli 2019

Pol Pots Lächeln

Diese jungen Herren haben nichts mit Blocher zu tun. Sie tauchen nur auf bei Tele Locher in Dübendorf, wenn man googelt.
Vor sechs Jahren ist in der Edition Büchergilde in Frankfurt a. Main ein Buch mit dem hübschen Titel «Pol Pots Lächeln» erschienen. Und wenn man die Rezension im Cicero liest, ist es sehr lesenwert. Geschrieben hat das Buch der gewissenhafte Journalist Peter Fröberg Idling, ein Schwede. 

Dienstag, 26. Februar 2019

Bad Titles

Es ist die Harmonie: Im Wagenrennsport ist es manchmal schwierig zu sagen, ob Tier oder Fahrer spektakulärer gucken.
Es gibt einen Ort, wo ich genau zwei Freunde habe. Trotzdem habe ich nie die Zeit, alle Bücher zu lesen, die es wert wären. Viele haben den schlechten Titel «bad news». Doch das will nichts heissen.

Donnerstag, 20. Dezember 2018

Total tumb

Ein oder zwei Zeichen kennt jeder: Aber dann ist Intuition gefragt und die Füsse, damit man sich verständigen kann.
Der Klaus war dieses Jahr derselbe wie im letzten, nur dass er noch etwas früher kam. Was die Eltern aufgeschrieben hatten, konnte er in seinem goldenen Buch nicht entziffern. Die Kinder waren trotzdem froh, weil der Klaus auch noch etwas Schokoloade, Manderindli und Nüsse mitbrachte.

Freitag, 19. Oktober 2018

«Viele, viele Male»

Jack übte es: Die weissen Golfhandschuhe und den passenden Sportsocken in Szene zu setzen, ohne verkrampft zu wirken.
Sergio erinnerte sich an dieses Aufklärungsbuch. Das neugierige Kind fragt seine schwangere Mutter, die beide gezeichnet sind in diesem Kinderbuchklassiker. Es frägt also die Mama aus. Und es nimmt das kleine Kind Wunder, wie oft seine Eltern denn probiert hätten, bis das kleine Geschwist entstanden sei. Die Mutter muss lachen, sie blickt wissend kurz zum Vater, in ihrer ganzen Schönheit, und antwortet dann dem Kind politisch korrekt, immer noch mit einem Hauch von Glück auf den Backen: «Viele, viele Male». Bestimmt ist Sergio nicht der einzie, dem sich dieser Comics-Klassiker ins Kinderhirn einbrannte.

Dienstag, 31. Juli 2018

Wie der Wind in Wiedikon weht

Variante in orange: Wir hatten den Heimstolz schon mal. Aber schöne Fotos kann man nicht oft genug bringen, oder?
Es gibt im Sommer in jedem Park Fitnessgruppen, wo Drillseargents Kommandi schreien, um des Schweisses Willen. Im Schaufenster nebenan habe ich dazu einen lustigen Spruch gelesen, der leider überhaupt nicht passt. Ein Guerilla-Anschlag mit Wasser auf das «boot camp» wäre trotzdem lustig.

Sonntag, 24. Juni 2018

Wo Alonso seinen Salat kauft

Das Bild ist echt: Dem Schild nach dürfte es sich um die West-Strasse handeln. Wahrscheinlich ist es sogar die Nummer 49.
Alonso wohnt zwar im Welschen, er kauft seinen Salat aber auch in der Migros, wie viele andere auch. Mir macht nur ein bisschen Sorgen, dass er als relativ junger Mann nicht zu Fuss posten geht.

Freitag, 8. Juni 2018

Das Lieblingsbuch des Zukunftsforschers

Man kann Bargeld mit Büchern vergleichen: Sie sind schnell kopiert. Es kommt aber auch noch darauf an, was man macht.
Gestern wollte ich an dieser Stelle ein vergriffenes Werk aufgreifen. Doch es ist leider so, dass es nur in meiner Erinnerung exisiert. Ich hatte es aber in der Hand, vor wenigen Tagen. Das Buch gehört einem jungen Forscher, der es hütet wie seinen Aufapfel. Schliesslich gibt es das Sammelstück nicht bei Google oder überhaupt wo im Internet, sondern nur noch in echt. Leider habe ich auch den Buchtitel vergessen, geschrieben hat es aber ein gewisser "Ingenieur Bloch", ganz am Anfang des 20. Jahrhunderts. Mehr ist nicht bekannt, aber es wäre bestimmt ein gutes Buch.

Dienstag, 20. Februar 2018

Pluck mit dem Kranwagen fliegt nach Amerika

Immer diese Ablenkung: Heinz wollte mir gerade ein schönes Kinderbuch zeigen, als seine Frau den doofen Kuchen brachte.
Ein Holländischer Klassiker: Pluck ist mit seinem roten Krankwagen immer zur Stelle, wenn jemand Hilfe braucht. Er lebt mit derKakerlake Zaza im Turmzimmer eines Wohnturms. Mit Agathe Sauberer, der Taube Dolly und den kleinen «Stämpferli» vom 20. Stock erlebt Pluck viele Abenteuer.  

Donnerstag, 25. Mai 2017

Reservoir Dogs

Es ist nicht das allerschönste Fotos dieses Wechselrahmen-Reservoirs. Aber es bildet Moos ab, von dem es tropft.
Jeder Klick hat Konsequenzen. Heute habe ich einem alten Kollegen eine Email geschrieben und kam dann auf Umwegen unverhofft auf dieses Reservoir, wo man sich gäbig eine Weile laben kann.

Freitag, 5. Mai 2017

Jean vs. Christoph

Man könnte meinen, die zwei sässen oft an einem Tisch. Aber dieses historische Foto ist eine Rarität im Internet.
Beide sind Vertreter der Classe Politique, einer links, der andere rechts aussen. Beide sind im Ausland populärer als in der Schweiz. Und beide sind Pfarrerssöhne. Ziegler ist zwar ein paar Jahre älter als Blocher, sieht aber jünger aus. Aber vielleicht ist der grösste Unterschied zwischen den zwei Intellektuellen, dass der eine kaum Schriften publiziert, der andere sehr viel. Und über beide Figuren wurde kürzlich ein unkritischer Dokfilm gedreht, um dem «Phänomen» auf die Spur zu kommen. Ich habe beide Filme nicht gesehen, aber könnte mir vorstellen, dass eine Parallelmontage der beiden Filme sehr lustig werden könnte. Unautorisiert natürlich. 

Samstag, 29. April 2017

Born to ride up

Diese müden Radeln gäben jetzt viel darum, daheim im Fauteuil zu sitzten und einen Comic zu lesen.
In der Edition Moderne ist im April ein Bilderbuch erschienen, dass in jedes Radlergepäck gehört. Selbst Bergetappen lassen sich damit spielend erklimmen, trotz Ballast, denn das Bilderbuch enthält Legenden, die einem mehr Schub geben, als das Gewicht des Papiers einen runterzieht. Du glaubst das nicht? Dann probiers aus und beweise mir das Gegenteil!

Donnerstag, 27. April 2017

Just for fun (immer weiter im Text)

Dieses Bild enthält mindestens zwei Botschaften, wenn nicht mehr, aber für alle gilt: Just for fun!
Am 2. April war also die 59. Schallplattenbörse im Volkshaus Zürich. Die haben wir leider verpasst. Wir wollen aber hoffen, dass sie auch im nächsten Jahr wieder stattfindet, dann wäre es dann schon die 60. Die Autoren dieses Blogs haben sich vorgenommen, spätestens dann über das Jubiläum zu berichten. Wer aber genau liest, wird merken, dass es wieder mal viel früher ist, als geplant.

Sonntag, 26. März 2017

Buntes Treiben zwischen zwei Deckeln

Schall und Rauch: Dieses ikonische Foto von Migrosgründer Dutti hat rein gar nichts mit dem Text des Tages zu tun.
«Heirassa!» heisst das neue Buch vom Frölein Da Capo aus Willisau. Es ist im Knapp Verlag erschienen und mehr muss man für einmal gar nicht sagen. Nur noch kurz und knapp: Die Newsletter vom Frölein sind auch jedesmal die Lektüre wert und entschädigen für unzählige verpasste Auftritte. Im Fall.

Donnerstag, 23. März 2017

Die Post von heute bleibt vorerst ungeöffnet

Diese hübsche Schildkröte ist einfach so ins Bild geflogen. Niemand, weiss wieso und wozu.
Am Morgen nehme ich für gewöhnlich die Zeitung aus dem Briefkasten, wenn ich vom Joggen zurück komme. Manchmal schaffe ich es auch nicht so früh raus, zur körperlichen Ertüchtigung. Und es gibt auch Tage, so wie gestern, wo ich den ganzen Tag überhaupt nicht dazu komme, die Zeitung zu lesen. Jänu, dann wandert sie halt ungelesen ins Altpapier. Am Abend allerdings lese ich lieber ein Buch, zum Beispiel eines über die Aufmerksamkeitsfalle. Es gibt nichts besseres für einen guten Schlaf als ein sachliches Sachbuch auf dem Nachttisch. Morgen liegt ja dann hoffentlich wieder einer frische Zeitung im Briefkasten.