Posts mit dem Label Krimi werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Krimi werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 28. Mai 2019

Die Umrisse von Umritten

Pferdefreunde und Trachtenliebhaber haben viele gemeinsame Interessen. Dazu zählt auch die Pflege der Haarpracht.
Der Feuertod am Sechseläuten hat den Zürcher Krimipreis gewonnen. Das war zwar letztes Jahr, aber mit Bestimmtheit kann man das Buch immer noch mit Genuss lesen und verbrennen - natürlich nur im übertragenen Sinnen, ähnlich den Kalorien im gebrätelten Steak. Alles andere wäre Blasphemie.

Freitag, 3. Mai 2019

Morgen kommt die nächste Chance

Für Spitzensportler gehört Alltag wie für Einsatzkräfte Sirenen und Blaulicht: Rotes Tor, Blaues Tor, Rotes Tor, etc.
Kommissar Morot ist ab sofort mein neuer Lieblingskommissar. Vor seinem Groundhog day habe ich ihn gar nicht beim Namen gekannt, er macht das ja beruflich, fürs LKA. Aber die Horrorschleife in der Sparkasse war möglicherweise wirklich der Tatort des Jahres - im Februar früh, aber eben. Es gibt ja noch 322 Chancen, es besser zu machen.

Dienstag, 26. Februar 2019

Bad Titles

Es ist die Harmonie: Im Wagenrennsport ist es manchmal schwierig zu sagen, ob Tier oder Fahrer spektakulärer gucken.
Es gibt einen Ort, wo ich genau zwei Freunde habe. Trotzdem habe ich nie die Zeit, alle Bücher zu lesen, die es wert wären. Viele haben den schlechten Titel «bad news». Doch das will nichts heissen.

Donnerstag, 31. Januar 2019

Zeitverschiebung ist keine Krankheit

Müller ist weg. Unterdessen sieht es auch ganz anders aus: Neue Mieter, neuer Betrieb, keine Spuren von Abbruch mehr.
Der Jetlag erwischte den Hydranten urplötzlich. Er kam aus dem Hinterhalt und legte ihn eine ganze Woche flach. Dann war er wieder weg und alle Gebrechen verflogen. Der Briefkasten merkte nichts.

Dienstag, 2. Oktober 2018

Jasskartendruck einst und heute

Sind es Tänzer? Sind es Hochzeisleute? Oder doch nur Bruder und Schwester?
Ueltschy hiess der Geschäftsmann aus dem Gürbetal, dessen Geheimnis darin bestand, dass er gute Beziehungen zu einer Jasskartendruckerei im Ausland hatte. Das Pièce de Résistance jedes Kartenspiels aber ist die Sortierung. Damals ging das noch nicht automatisch, heute aber schon.

Mittwoch, 5. September 2018

Ortografie vor dem jüngsten Gericht

Der gemeine Killerhase ist von einem überzüchteten Punkkaninchen äusserlich nicht zu unterscheiden. Aber es ist agressiv.
Petrus pflegte am Himmelstor den Ankömmlingen Testfragen zu stellen. Mit Vorliebe war es ein Diktat oder etwas Grammatik aus dem Duden. Geprüft wurde stets in Deutsch, was allen Fremdsprachigen dieser Welt unerklärlich blieb. Doch aller Protest nützte nichts, es war einfach so.

Montag, 12. März 2018

Fasse Tritt, aber fall nicht aus dem Trott

Ausgeraucht: Nach ihrem Misstritt setzte sich Samara an die Wand und beschloss, endlich mit dem Rauchen aufzuhören.
Bürgerliche Vorbilder wie der linksextreme Kolumnist S. G. (BRD) haben schon schwarz auf weiss festgehalten, was mir heute zu Ohren kam: Jemand schalte den Fernseher nur noch ein, wenn eine Kochsendung oder ein Krimi komme. Also wenn der Löffel zum Mund geführt oder aber abgegeben wede. Alles andere scheint mir hinfällig, obwohl natürlich eine Zigarrensendung schon läss wäre.

Sonntag, 5. März 2017

Opfer am Sonntag

Das ist ein Screenshot vom Tatort: Und in TV-Fragen hilft oft nur eines: Abschalten und wegrennen.
Ich fange ungern schon wieder bei meinen Wurzeln an, aber es sind halt mal die Wurzeln aller meiner Übel. Doch wir wollen auch bei diesem Post cool und programmatisch bleiben, und den Gaul, der das Messer am Schwanz hat, comme il faut, von hinten aufzäumen. Mein Vater also entschied eines Sonntags in den frühen 1990-er-Jahren die Sonntagszeitung abzustellen, weil die Lektüre das Familienleben störte. Zeitungen am Sonntag waren damals der letzte Schrei, vielleicht vergleichbar mit Snapchat heute, nur das das Zielpublikum Erwachsene waren. Das Schweizer Sonntagsblatt übrigends floppte, trotz leidlichen Inhalten. Aber es machte Fehler in der Distribution: Statt massiven Kästen wurde es vor Beizen in offenen Plastiksäcken angeboten. Die Leute konnten sich ein Blatt schnappen, ohne zu zahlen, wenn sie am helllichten Sonntag die Nerven dazu hatten. Die Massnahme meines Vaters übrigens wurde durchgesetzt und fruchtete, und als Sohn merkte ich mir: Vaters Ratschläge kann man brauchen. Wir leben heute in kindischen Zeiten, wo sehr viele Menschen am Sonntagabend gemütlich den Tatort gucken. Das tue ich natürlich auch gern. Besser wäre es allerdings, Opfer zu bringen. Weil es gibt wirklich Gescheiteres zu tun, als Medien zu konsumieren.