Posts mit dem Label Lektüre werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Lektüre werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 18. Dezember 2020

Der Flixbus spricht italienisch

Tags danach stand ein italienisch sprechender Flixbus-Stewart am HB. Er suchte verzweifelt den Bus. Ob er ihn fand?
Rüebli sind gesund. Es ist nichts gegen Rüebli einzuwenden. Aber Bücher sind auch gesund. Die muss man jedoch lesen, nicht essen. Dann geben sie Kraft, Hoffnung und Lebensfreude.

Montag, 11. Mai 2020

Die Meinung während der Mediation

Einigen ist es gegeben, in der ersten Reihe zu strahlen, etwa dem Stickereikönig Pepe. Andere fühlen sich hinten wohler.
Die Regeln in diesem Blog wollen es so, dass Beiträge mit einer künstlichen Verzögerung publiziert werden. Manchmal sind das ein paar Tage, manchmal einige Wochen, mitunter ein ganzes Jahr. Das ist gewollt so, denn dadurch wird die Unmittelbarkeit des Mediums künstlerisch verfremdet. Heute etwa war der erste Tag des letzten Jahres in der Kita der kleinen Dreijährigen. Sie hat nicht etwas gekündigt, sondern wird im Sommer in den Kindergarten wechseln. Die Mutter möchte dies verhindern, weil sie um das Freispiel des Kindes fürchtet. Der Vater kann darob nur den Kopf schütteln und schweift mit den Gedanken ab in die Phase der Mediation, die bekanntlich zwischen Helvetischer Republik und Restauration liegt.

Freitag, 13. März 2020

Toilettenlektüre

Mao würde rot anlaufen vor Neid oder sich im Grabe umdrehen: Die Worte des Vorsitzenden GG sind praktisch ungelesen.

Heutzutage nehmen die Leute ja ihr Smartfon mit aufs stille Örtchen, die Zeiten der Zeitungen im Häuschen sind vorbei. Selten sind die Orte, wo noch Worte von real existierenden Vorsitzenden gebunden und geduldig darauf harren, gelesen zu werden. Empfohlen wird heute aber das Portal mutantia.ch, das sich ebenfalls eignet für die Lektüre zwischendurch. Wenn man nicht gestört wird.

Samstag, 20. Juli 2019

Ein ausgeliehenes Leerbuch

Heute habe ich einen Autofriedhof im Quartier fotografiert, direkt neben den Gärten der Brache. Das Bild ist verschollen.
Wenn man zurück in die guten alten 70er-Jahre hüpfen könnte, wo es zwar schon Kinos gab, aber noch kein Internet auf dieser Welt, dann würde man eventuell viel eher als verrückt erklärt, wenn man mit sich selbst Termine für die Lektüre eines Ferienbuchs vereinbarte. Andererseits war das Reisen damals viel beschwerlicher als heute.

Donnerstag, 13. Juni 2019

Der mit den Spatzen tanzt

Die andere Tür würde zu den Leserinnen führen, aber da streckt natürlich keiner seine Nase herein, der selbst ein Leser ist.
Vasella sagte zu Ludwig, er solle doch mal in den Keller gehen, um sich eine Flasche Bartolomé zu genehmigen. Ludwig folgte.