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Freitag, 5. Februar 2021

Einfach schlaflos im Wallis

Seit Jahren ging Fritz stets am gleichen Ort schifahren: Anfang Februar in Avers und im Frühjahr ins Binntal. Es war schön.
Ganz einfach lauten zwei Gedichte von Gerhard Meister, die in dem hübschen Bändchen mit dem schönen Titel "Eine Lichtsekunde über meinem Kopf" beim gesunden Menschenversand erschienen. Dies war im Jahr 2016, also vor just fünf Jahren, wie dem Impressum zu entnehmen ist. Imhasly kam aber erst heute dazu, darin zu schmöckern, als er jäh aus dem Schlaf gerissen wurde. Er las das erste Gedicht. Es ergriff ihn. Dann wollte er das zweite lesen, aber er musste noch einen Text überarbeiten. Deshalb liess er es sein.

Montag, 27. April 2020

Schweizer Radio International

Tags zuvor war da plötzlich ein Bettrost gestanden. Zuerst beim Container, dann vor der Haustür. Und dann war er weg.
Wir versuchen aus der Erinnerung die Namen jener zu erwähnen, die damals unter der Lawine verschüttet wurden. Reto Hänny war nicht dabei, er war zwar ein Walser, aber nicht im Wallis. Der Grossvater befand sich zu jener Zeit im Ausland, genauer in Nepal, wo er Strassen plante und vermass. Er hörte auf Schweizer Radio International, dass eine Lawine fast alle seine Kollegen in der Unterkunft verschluckte. Deshalb ärgerte er sich, dass die Luzerner Zeitung zum 50. Jahrestag des Lawinenunglücks nur ein Bild mit Bildlegende gebracht hatte: «Zu den betroffenen Militärpersonen stand kein Wort, obwohl einige Opfer und die Mehrheit der Soldaten aus der Zentralschweiz stammten.» Auf seine Reklamation hin wurde ihm dann zugesichert, einen Leserbrief zu veröffentlichen. In der Diskussion um Corona-Virus und VBL ist der am 3. März bei der Redaktion eingegangene Brief dann unters Eis geraten. Seine Nachfrage vom 11. März hat dann genützt, worauf der Leserbrief am 13. März erschien.

Mittwoch, 29. Mai 2019

Eine Auszeit gezielt nutzen

Die Musikschule Trüb ist für ihre Handorgeln stadtweit bekannt. Die Liegenschaft riss sich die Wogeno unter den Nagel.
Vor zwölf Jahren war der Politiker um nachts um Zwei in der Bar noch sehr aktiv. Er flirtete mit der politischen Gegnerin und versuchte gleichzeitig, dem Hausherrn eine Kampfkuh zu verkaufen. Dieser lehnte den Kuhhandel ab. Zwölf Jahre später aber sind alle drei wieder am gleichen Ort, zur gleichen Zeit und gehen rechtzeitig schlafen. Nur der Politiker merkt es zu spät und nickt in der Bar ein.

Donnerstag, 9. März 2017

Tretminen in Visperterminen

Wer dieses Bild nicht erkennt, sollte wieder einmal zum Studium der Alten Meister ins Kunsthaus gehen.
Es begab sich einmal ein Totsch im Auto ins Wallis, wo er nichts anderes tun wollte, als den Schlangen auszuweichen, die es auf den breiten Strassen seiner Heimat im Mittelland immer gab.