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Samstag, 24. April 2021

Die Göttliche Ordnung


Einfach eine Werbung, komplett sinnfrei: Arbeitet Christa als Kinderkutschen-Chauffeuse? Will sie ihr Auto verkaufen?

Rachel war nicht so flach, wie man hätte meinen können. Manchmal träumte sie davon, wie es häte sein können, wenn sie nicht Putzfrau, sondern Werbefachfrau geworden wäre. Sie rauchte aber nur während der Fasnacht, dafür dann wie ein Schlot. Im Ausland rauchte sie auch. Wie Onkel Armin. Es war Suchtverhalten pur.

Mittwoch, 8. Juli 2020

Butter an die Finnen schmieren

Die Postkarte für den Götti kam gestern zurück, weil der Absender drauf war. Inzwischen lag auch die Antwort per Mail vor.
Die Leute im Norden assen keine Mayonaisse mit den Spargeln, sondern nur Butter. Auch mit den Kartoffeln. Finnen aber nennt man die Plastikkiele an der Unterseite von Standup-Surfbrettern.

Sonntag, 2. Juni 2019

Familienkutschen kosten ja nichts


Bevor unser Kolumnist eine Familie hatte, brauchte er auch kein Auto. Nun wundert er sich, wie das ungeliebte Fahrzeug in sein Leben gerollt ist.

Autos sind doof. Ich war nie ein Autofan. Trotzdem denke ich manchmal, es wäre schön, einmal ein Auto zu kaufen. Neulich las ich auf Twitter, dass Google bald den automatischen Fahrer ohne Auto präsentiert. Und die Langstrasse wird auch bald autofrei. Der Fortschritt ist also unaufhaltsam. Und das Automobil dem Tod geweiht. Aber wenn es sein muss und aus Kübeln hagelt, sind wir natürlich trotzdem froh, den Führerausweis zu besitzen. Die Lizenz zum Kutschieren, quasi.

Donnerstag, 25. April 2019

Heute ist der Tag der Befreiung Italiens

Dieser gelbe Ferrari wurde am Rande einer Kunstauktion fotografiert. Er stand dort aber nicht zum Verkauf.
Es ist ein Kreuz mit diesen Feiertagen. Immer vergisst man sie, wenn sie einen nicht persönlich betreffen. Dabei gäbe es zum 25. April viel zu erzählen. Italien wurde ja nicht einfach so befreit. Aber ohne die Befreiung Italiens gäbe es heute auch keine schicken Zuhälterschlitten, in der Signalfarbe gelb, die bedeuten: Ich habe keine Ahnung, wieso Italien überhaupt je gefangen war.

Dienstag, 26. März 2019

Trickli findi blöd

Ups, der Fisch ist ein bisschen fischig geworden: Auf Digitalfotos bleibt aber selbst hochverderbliche Ware lange frisch.
Neulich suchte ich auf Websiten von Autoherstellern nach einem Auto, nur zum Zeitvertreib. Ärgerlich schien mir dabei, dass man beim Autokonfiguraroren auch den den Motor wählen konnte. Diese Präferenz schien mir eine unnötige Option, fast wie Trickli lernen beim Snowboarden.

Sonntag, 24. März 2019

Ein lustiges Suchspiel für Pendler

Dieses Spiel ist von Katja Walders SBB-Blog abgekupfert: Der Illustrator könnte Daniel Müller heissen.
Es braucht ja nicht viel Zeit, um eine Stunde am Smartfon zu verbringen. Ein Kopfhörer ist hilfreich, wenn man Musik hören oder lustige Videos gucken will. Wer aber lieber still liest, der sollte sein Buch dabei haben. Oder aber ein via. Und wenn es unbedingt das Handy sein muss, in das man starrt, dann sei Katja Walders SBB-Kolumne empfohlen. Man kann sie auch ausdrucken, im Fall.

Mittwoch, 20. März 2019

Der Putzabend ist nicht sehr populär

Während kurzer Zeit war es das mitunter schönste Velo der Stadt Luzern: Dann wurde es geklaut und sofort ersetzt. Weg.
Wenn man die Geschichte anders erzählt, also von hinten, dann besteht natürlich gar kein Zusammenhang zwischen dem gestohlenen Velo und dem Putzen. Trotzdem gibt es den: Denn unter der Treppe ist im Winter wenig Platz, so dass ein pink-grünes Fahrrad, das offensichtlich fahrtauglich ist, aber nicht gebraucht wird, durchaus auffällt. Aber es steht geduldig da und wartet auf seinen Einsatz als Ersatzrad.

Donnerstag, 14. Februar 2019

Nette Beleidigungen im Internet

Japanisches Essen war ein Thema: "Sushi oder Ramen?", fragten sich die Jungs. Für eine Boygroup waren sie etwas zu alt.  
Herr Peugeot war als Hirte ein Fachmann, das war unbestritten. Aber er war auch ein Ideologe. Deshalb war er als Moderator denkbar ungeeignet. Dies merkten alle im Saal, jedenfalls die meisten, ausser Peugeot selbst. Denn er war eben auch etwas von sich selbst eingenommen. Wenn ihn jemand direkt krisierte, war er gekränkt. Zumal er gern damit kokettierte, ein kindischer Ignorant zu sein.

Mittwoch, 23. Januar 2019

Schweiss matters

Eigentlich ist es erstaunlich, dass diese Grösse schon als Extragross gilt. Andererseits hätte ich lieber den Hochdruckreiniger.
Wenn jemand spontan eine Idee braucht, was man heute Abend noch machen könnte, da habe ich etwas: Das Auto putzen. Natürlich nur innen, aussen föhnen nur Amis und Altjunker ihre Schlitten.

Samstag, 15. September 2018

Josys Geheimnis

Sexismus kam ihm nicht in die Tüte: Adi trompetete dies jedem ins Gesicht, ob er es hören wollte oder nicht.
Ihre Radikaliät liess ihn immer wieder verzweifeln. Josy brauchte ein Gegenüber, aber doch nicht so!

Sonntag, 2. September 2018

Ein Ignorant läuft nicht einfach aus, er rennt saltierend, wenn schon

Autofotos wie dieses sind selten perfekt. Aber Amateure machen wenigstens was, statt auf Aufträge von aussen zu warten.
Morgen ist noch eine Pendenz offen, die einen wichtigen Anruf betrifft, im Medienpalast. Betreffend Streik während den Sommerferien, Presseförderung im Postauto und die Zukunft der Nati. Okay!

Mittwoch, 29. August 2018

Q1 ist ein Auto, das es nicht gibt

Bartli und Mähne: Im Stadtarchiv der Letzistadt gäbe es diese Fotografie bestimmt noch in höherer Auflösung.
Der Audi 100 war ohne Zweifel eines der schönsten Autos der 1980er-Jahre. Mit Zweifel aber, da waren sich die Beobachter der Radsportszene einig, war es bedeutend weniger sauber anzuschaun.

Dienstag, 28. August 2018

Hebammen in der Zukunft

Die Koffer ist nicht echt, das sieht man von 20'000 Meilen gegen den Lichtkegel. Alles andere ist reine Erfindung und gut.
Panama wartete auf ein Taxi, bis sie merkte, dass sie die Chauffeuse war. Dann hatte sie eine Panne und musste den Spiderman um Hilfe bitten. Er halft ihr und raubte stattdessen ihren Hebammentasch.

Donnerstag, 28. Juni 2018

Gediegene Gespräche mit Siri

Ist es nur ein Spielzeugauto oder kann es richtig fahren? Egal, Hauptsache es ist autonom, kann also für sich allein stehen.
Es gab eine Zeit, da galten Menschen, die mit Maschinen Gespräche führten, als nicht ganz normal im Kopf. Heute hat sich das als gängige Praxis durchgesetzt. Das Niveau der Unterhaltung aber, von Mensch zu Bot oder von Maschine zu Person, das ist schwankend. Meistens sind die Gespräche relativ wenig geistreich. Beschimpfungen der untersten Schublade kommen allerdings auch vor.

Samstag, 23. Juni 2018

Eine geschenkte Stunde verjoggeln

Wir haben einen Hinweis erhalten, wem der rote Schuh links aussen gehört: Es sei eine Dame namens Dorothy, hiess es.
Dorothy nahm an allen Sitzungen teil, zudem hatte sie ihre Schuhe geputzt. Also bestand sie darauf, auch anlässlich des Fototermins der neuen Stadtregierung auf dem Bild zu sein. Dies sorgte für die neun Schattenminister für die nötige Heiterkeit, als der Fotograf knippste. Dorothy hatte aber nicht mit der fiesen Funktion der Nachbearbeitung gerechnet. Immerhin waren ihre Schuhe noch drauf.

Mittwoch, 20. Juni 2018

Maggie und Miss Marple

Dieses Werbebild sieht natürlich sehr hübsch aus. Man muss nur bedenken, dass die wenigesten so einen Parkplatz haben.
Der Jaguar E-Type, der 1968 gebaut wurde, hat gegenüber dem elektronischen Tesla mit Baujahr 2018 einige Vorteile. Erstens ist er kleiner und weniger. Zweitens ist er viel hübscher. Und drittens stösst man im Parkhaus nicht an allen Ecken an, wen man die Flügeltüren öffnet. Immerhin hat der Tesla ein Dach, was beim Jaguar schon 1968 nur als Zusatzoption dabei war. Cabrios sind halt Schönwetterautos. Die Geschichte von Miss Marple und Maggie Thatcher erzähle ich ein andermal.

Donnerstag, 8. März 2018

Mit dem Velo gschuss an den Salon flitzen

Dieses Velo ist ein Einzelstück, seit gut einem Jahr in Europa unterwegs. Es ist nicht nur schön, sondern auch schön schnell.
Für den diesjährigen Autosalon habe ich mir etwas ganz besonderes einfallen lassen. Ich fahre nämlich mit dem Velo hin, und weil es so schön schnell ging, auch gleich wieder zurück. Ist das nicht ein guter Plan? Die Zukunft ist grün und mit einem hübschen roten Ding betrieben. Dem sagt man Schub, und tschüss!

Freitag, 2. März 2018

Wie bringt man drei VW Käfer in einen Elefanten?

Eine Eigenleistung darf doch auch mal Platz haben! Die Pirateninsel ist an einem schönen Ort, wo nur spielen erlaubt ist.
Antwort: Zwei vorne, drei hinten. Ist doch klar. Ob das aber der arme Elefant goutieren wird, ist eine andere Frage. Doch wie handhabt man negative Erzeugnisse der deutschen Wirtschaftskraft? Keine Ahnung, forsche selbst! So wunderlich ist die Wissenschaft, jede Antwort generiert eine neue Frage.

Dienstag, 30. Mai 2017

No Schischi Lokomotion

Nicht ohne Grund ist diese Neonfantasie durchsichtig: Das wäre schön, wenn jemand das transparente Auto lancieren würde.
Wenn man seinen Autofantasien einmal nachgeht, kommt man im Rückwärtsgang manchmal an überraschend hübsche Ort. Gründlich rückwärts geträumt, sieht die Zukunft des Autos dann so aus: Man nehme einen Schrotthaufen, höhle ihn aus und feile die Rostflecken weg. Dann bestücke man das Teil in mühevoller Handarbeit während Jahren, staffiere es mit Hi-Tech, Elektronik und Leder aus. Und fertig ist das Einzelstück, eine Kutsche zum Verschenken. Natürlich emissionsfrei.

Mittwoch, 24. Mai 2017

Neon Guevara

Typisch: Man möchte am Hafen spazieren gehen und die Stille geniessen, doch da hat wieder so ein Trottel parkiert.
Ich glaube ich muss ja hier nicht weiter ausführen, dass ich die Zukunft des Autos für eher gestrig halte. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Google statt dem selbstfahrenden Auto viel dringender das sich selbst aufräumende Büro entwickeln sollte. Aber das ist nur meine User-Perspektive.