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Mittwoch, 16. Dezember 2020

Eulen und Krähen - und dann Peng!

Die Maag Hall ist als Tempel bekannt, in dem Musicals, evangelische Pop-Messen und Zaubershows aufgeführt werden.
Die Geschichte von Vincent van Gogh ist rasch erzählt: Er wurde 37 Jahre alt, war zwei Jahre in Paris, zwei Jahre in Arles und wies sich dann selber in eine Nervenheilanstalt ein, damit er endlich in Ruhe arbeiten konnte. Zwischendurch schnitt er sich einmal ein Ohr ab. Er war einer der produktivsten Maler seiner Zeit, konnte aber zu Lebzeiten nur gerade ein Bild verkaufen. Es hiess der Rote Weinberg und entstand 1888, als er von Paris weg und nach Arles zog. Der Rest ist Legende.

Donnerstag, 24. Januar 2019

Ein Kompliment zu Unzeiten

Hier kann man selber kochen, aber interessiert sich jemand für die Skulptur auf dem Dach? Sie hat soeben serviert.
Wortspiele haben es ja an sich, dass man damit nicht immer nur Lacher provoziert. Als ich heute vor einem Jahr dem Schweizer Tennisspieler Roger Federer ein Kompliment für sein Spiel machte, war das insofern unpassend, dass er a) noch gar nicht gewonnen hatte und b) nervlich im Rückstand.

Mittwoch, 23. Januar 2019

Schweiss matters

Eigentlich ist es erstaunlich, dass diese Grösse schon als Extragross gilt. Andererseits hätte ich lieber den Hochdruckreiniger.
Wenn jemand spontan eine Idee braucht, was man heute Abend noch machen könnte, da habe ich etwas: Das Auto putzen. Natürlich nur innen, aussen föhnen nur Amis und Altjunker ihre Schlitten.

Samstag, 17. März 2018

Umarme einmal einen armen Medienmann

Finde sieben Unterschiede: Doppelpostkarten sind sonst nicht so meine Sache, aber heute machen wir eine Ausnahme.
Neulich habe ich im Internet gelesen, dass heute an manchen Orten "hug-a-journalist-day" gefeiert wird. Was das genau für die heimische Praxis und das Filmschaffen bedeutet, ist mir schleierhaft.

Donnerstag, 1. Februar 2018

Die neue Blume und ihre Sprösslinge in aller Welt

Achtung Rauchpetarden: Dieses Bild passt überhaupt nicht zum Ortstermin, zudem ist es viel zu schlecht aufgelöst.
Über Alfred Ilg gibt es einen sehenswerten Dokumentarfilm von Christoph Kühn, der von der Firma Titanicfilm produziert wurde und im Shop des Völkerkundemuseums erhältlich ist. Darin erfährt man auch Wunderliches über die familiären Affären des Aussenminsters des "Königs aller Könige". Einer seiner Söhne wurde zu Ehren des Negus auf den Namen Menilek Ilg getauft. Tune in!

Freitag, 27. Oktober 2017

Tage wie heute im Scheinwerferlicht

Ressourcen zum Lichtspiel: Man müsste nur die Rollen einlegen, um die alten Filme zu projezieren.
Heute wird weltweit der Tag des audiovisuellen Erbes begangen. Massen von begeisterten Filmfans pilgern in die Lichtspieltheater ihrer Heimatmetropolen und ziehen sich alte Magnetbänder rein. So auch im Lichtspiel zu Bern, dem vielleicht sympatischsten Verein der Welt. Aber da gibt es solche Momente fast jede Woche. Eintritt: Kollekte nach Gutdünken. Bonne projection!

Mittwoch, 31. Mai 2017

Tag des Nichtaufhörens

Einfach drücken für die Presse: Not my first last Cigarette.
Es gibt diverse Arten, nicht hinzuhören: Man kann die Augen verschliessen, gezielt in eine andere Richtung schauen, schielen oder die Brille putzen, oder aber man kann aufhören, sich selber Sand in die Augen zu streuen und elegant durch den Notausgang hechten. Ja, so machen wir es.

Montag, 3. April 2017

«verzettelt, gerieben»

Filmrollen im Lager: Manch einer träumt davon, auch nur einmal eine kleine solche Rolle zu haben.
Kaum jemand weiss noch, dass der experimentelle Kurzfilm «verwirrt getrieben» der beiden Schülerinnen Liv Hagland und Jelka Hess am 3. April 2000 mit dem Hauptpreis der 24. Schweizerischen Jugendfilmtage ausgezeichnet wurde. Deshalb finde ich es angebracht, dies heute nuz kurz zum Gedenken in Erinnerung zu rufen. Auch wenn es vielleicht unnütz ist.

Donnerstag, 30. März 2017

Carte blanche et tabula rasa

Niemand hat je gesagt, der Inhalt dieses Blogs sei völlig jugendfrei. Und das gilt auch für die Legenden, im Gegenteil!
Das hat man für einmal beste Absichten, den Faden des Vortages wieder aufzunehmen und die im Titel angefangenen Schnüre kunstvoll zu einem Knäuel zusammenzubinden, und dann geht es wieder los: Beim Googeln nach Bildern von weissen Karten stösst man auf eine nur spärlich mit Rollschuhen bekleidete Musikformation, die es offenbar da mal gab. Tja, get on your feet, hiess deren hübsches Album. Man müsste jetzt noch suchen, wie das tönte. Aber mir reicht das, für heute, und ich frage lieber sachlich endend mit Hitlers Lieblingssängerin: «Kann denn Liebe Sünde sein?» So.