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Sonntag, 2. Mai 2021

Boris Beckers Besenfaust

Bei der Lektüre von Klaus Bernhardt - nicht zu verwechseln mit dem ungläubigen Thomas - glaubte er schlagartig.
Die ganze Reihe von Ereignissen, wie sich der 17-jährige Blondschopf auf dem Heiligen Rasen von Wimbledon selbst beobachten konnte, wie von einem Kran bis zur Beckerfaust, war schlüssig.

Dienstag, 14. Juli 2020

Gewisse Umwege soll man sich ersparen

Ein nicht aufgerubbeltes Los: Symbolisch für ein nicht versuchtes Glück oder eine verpasste Chance.
Er hatte am Sonntagabend aufgeräumt, alle pendenten Dossiers sortiert und seinen Wochenplan gemacht. Er stellte sich auch darauf ein, dass es ein bisschen anders kommen könnte als geplant. Also war alles gut, bis er im Lotto seinen Sechser zog. Er zerriss den Zettel und versuchte, sein Glück zu vergessen. Dabei dachte er still an die Anfänge von Züri West.

Freitag, 24. Januar 2020

Darth Vader erneut im Final

Selbst Rolex fing klein an: Hans Wilsdorf ist einer der beiden Buben im Bild.
Kulmbach steht ja ein bisschen im Schatten Bayreuths wie Djokovic in jenem von Nadal. Aber Darth Vader steht leider nicht im Final, sondern an der Kantine. Er trifft dort den Komiker Eddie Izzard.

Freitag, 26. Juli 2019

B. guckt in die Röhre

Am Samstag gab Rappi bekannt, dass Roger Federer das Zürichseeufer wechsle. Finde den Elefant!
Der Oligarch von Herrliberg zündete sich eine Zigarre an, zur Feier des Tages, obwohl er früher nur Pfeife geraucht hatte und seine Frau ihm auch dies schon vor Jahren ausgetrieben hatte. Er freute sich aber so sehr, dass es einfach sein musste. Er hustete und freute sich, dass er bis an sein Lebensende uneingeschränkt König seines Bergs bleiben würde. Keine Kinder, keine Weltstars in der Nachbarschaft. Alles gut.

Mittwoch, 15. Mai 2019

Altholz zum Schleuderpreis

Hä?! Als sie als Honorar drei goldene Armreife nannte, wurde der arabische Händler still, machte einen Kotau und ging.
Jean-Marc hatte arabische und freidenkende Vorfahren. In der Bauernschule lernte er im Hauptfach jammern, was ihm rasch einen Ruf als gewiefter Händler einbrachte. Den Akkusativ vergass er dabei.

Donnerstag, 24. Januar 2019

Ein Kompliment zu Unzeiten

Hier kann man selber kochen, aber interessiert sich jemand für die Skulptur auf dem Dach? Sie hat soeben serviert.
Wortspiele haben es ja an sich, dass man damit nicht immer nur Lacher provoziert. Als ich heute vor einem Jahr dem Schweizer Tennisspieler Roger Federer ein Kompliment für sein Spiel machte, war das insofern unpassend, dass er a) noch gar nicht gewonnen hatte und b) nervlich im Rückstand.

Montag, 23. Juli 2018

Gemischtes Doppel

Hinten zwei, vorne zwei: In diesem Auto haben vier Menschen Platz. Wenn keiner fahren muss, können sie sich unterhalten.
Die automatisch fahrenden Autos haben ja viele Vorteile. Man könnte zum Beispiel ein Spiel spielen, auf der Autobahn. Sagen wir, Roger A sitzt hinten rechts, Roger B hinten links. Vorne Roger C rechts aussen und vorne ganz links Roger D. Alle sind Männer und intellektuell. Nun brauchen sie nicht mal ein Stichwort, sondern nur den Tennisschläger. Den Schiedsrichter aber placieren wir im Dachkoffer. Einfach zur Sicherheit.

Samstag, 21. Juli 2018

Das letzte, was ich sehen möchte ist Titanic TV

Im Höllenschlund sprudelt es so schön: Darum nimmt Oskar gern einen Umweg in Kauf, obwohl es auch ein Unweg ist.
Wenn man Kim fragte, was ihm als Diktator Nordkoreas am meisten fehle, so dachte er gerne an die Schneebälle zurück, die ihn in Bern Gümligen an der Tramhaltestelle trafen, er war ein leichtes Ziel.

Mittwoch, 18. Juli 2018

Frau am Steuer

Kleber auf der Tafel und Sprayereien: In den hübsch geplättelten Gassen sieht es kaum besser aus als in der Wohnung drin.
Es mutet  absurd an, wenn Federer in Halle auf Rasen spielt, aber Clay lieber auf Asphalt rast. Trotzdem bleibt Franz seinen sparsam getragenen Nikeschuhen so lang wie möglich treu.

Montag, 3. Juli 2017

Das Lied des Tages

Hinter diesem Symbolbild steckt jahrelange Vorbereitungszeit. Und auch etwas Unterhalt.
Wenn heute wieder Wimbledon losgeht, ist hoffentlich auch Roger Federer am Start. Ob der Rekordsieger noch einmal gewinnt, wird sich bald weisen. Aber nötig hat er es auf keinen Fall. Sollte er seine Karriere irgendwann doch noch beenden, hat er viele Optionen. Er könnte als Philosoph auftreten, nach dem schönen Motto, das er schon formuliert hat, bevor er richtig berühmt war: «it's nice to be important, but it's more important to be nice.» Oder er könnte auch als Sänger mit den Backhandboys um die Welt touren. Also ich hätte nichts dagegen, ganz im Gegenteil.