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Mittwoch, 31. März 2021

Schlaflose Fingerübungen

Dass er ein Küchlein aussuchen konnte, das war wirklich grossherzig von ihr. Aber er hatte trotzdem kaum Appetit darauf.
Mark Twain schrieb an seine Liebste, wenn er auf Reisen war. Ebenso tat es Stephan Zweig, der sogar Besuche bei seiner ersten Frau in New York machte, wenn es möglich war. Beide waren Schlafräuber - und nicht von einem Tag auf den anderen Schriftsteller geworden. Soviel war klar.

Freitag, 4. September 2020

Die Lückenfalle

Vor zwei Jahren wurde er in Russland Weltmeister mit der dreifarbigen Equipe. Damals interessierte mich das kaum mehr.
Es war am 5. September des Jahrs 2019, als Herr Stutz die Winiger traf. Sie kreuzten sich am Dessertbuffet und waren sich auf Anhieb sympathisch. Es kam sogar zu einem Flirt und die schöne Schauspielerin erklärte Stutz die chinesischen Sternzeichen. Die beiden hatten ein vitales Interesse an ADHS und Stutz war auch ein begabter Laienschauspieler. Er trug übrigens rote Unterwäsche.


Dienstag, 11. August 2020

Gruppen bilden? Puppen bilden!

So konnte man das Kunstwerk jeden Morgen betrachten, wenn man wollte. Die Kunst war, es einmal gut sein zu lassen.
T. Rex weckte an diesem Morgen alle, in dem er ein Rudel an Aktivitäten bildete. Er rief Romano Simioni an, der auch ganz aufgeregt war, obwohl man ihm die Aufregung nicht ansah. Und er schickte seinen Mitbewohner H. spontan nach Stans in eine Dialektausbildung. Dann suchte er seine Ukulele, erklomm die Stiege zur Winde und stimmte im Dachstock den Waschfrauenblues an.

Freitag, 5. Juni 2020

Bleiben Sie gesund

Pathetisch war vielleicht, dass er immerzu im Sinne von krankhaft sich Risiken aussetzte, wie dem heissen Bad.

David wäre es nie aufgefallen, dass ich eine laute Stimme hätte, oder gar unter ungebremsten Redeschwall litt. Er ist Mediziner, vom Fach, und er gibt mir den Rat, nach dem "Holz suchen" am Familienfeuer nicht nach Rauch zu stinken. Die Aeronauten aber muten amerikanisch an.

Dienstag, 3. September 2019

Schlaf ist das höchste Gut des Schafs

Laden zu: Er schlief drei Tage und drei Nächte durch. Es tat ihm gut, doch er erlitt derweil beträchtliche Umsatzeinbussen.
Manchmal ist es hilfreich, wenn man eine Arbeit einige Zeit gähren und ruhen lässt. Ob das allerdings gleich vier Jahre sein müssen, wage ich zu bezweifeln. Und wenn einer dann differenziert aufzuwacht und gleichwohl überhastet den sofortigen Abschluss sucht, ist natürlich auch kein Weg.

Donnerstag, 13. Dezember 2018

Philipp Keel in der Zeit zu Dürrenmatt zitieren

Das Bild erinnerte ihn an der Legendenspiel im Fussballmagazin Zwölf sowie an ein Physikbuch, das er einst gekauft hatte.
Philipp Keel, der den alten Friedrich Dürrenmatt in seiner Bibliothek in Neuchâtel fotografiert hatte, ist heute Verleger des Diogenesverlags. In Interviews sagt er sehr erfrischende Sätze, die periodisch in der Zeit erscheinen, etwa den folgenden: "In dieser überforderten Ära bleibt für gewisse Dinge scheinbar keine Muße mehr. Lesen gehört leider dazu." Die Geschichte von Lisa «follow the» Christ ist aber eine ganz andere.

Dienstag, 28. August 2018

Hebammen in der Zukunft

Die Koffer ist nicht echt, das sieht man von 20'000 Meilen gegen den Lichtkegel. Alles andere ist reine Erfindung und gut.
Panama wartete auf ein Taxi, bis sie merkte, dass sie die Chauffeuse war. Dann hatte sie eine Panne und musste den Spiderman um Hilfe bitten. Er halft ihr und raubte stattdessen ihren Hebammentasch.

Donnerstag, 20. April 2017

Gruss vom Franz (15) Ananas

Typisch Franz: Die Ferienvertretung hatte bei der Bildauswahl komplett freie Hand.
Liebe Lilo,
Noelanie ist wirklich goldig und süss! Gestern gingen wir zum Ananas-Kegeln an den Strand. Das ist ein Volkssport hier. Ein richtiges Gaudi war das, obwohl ich gegen Noelanie selbstverständlich dauernd verlor. Die dekorative Ananas-Scheibe am Ohr ist der letzte Schrei. Alle Girls tragen das diese Saison.
Hübsch, nicht?
dein Franz

Montag, 27. März 2017

en attendant le bonheur

Lesebefehl für Kunstblumen: Dieses Bild spricht wieder einmal ganz für sich selbst, sehr selbstbewusst.
Ab und zu muss sich jeder hinterfragen. Das gilt sowohl für den Blogger wie für den Blogleser. Ja, wieso liest du das überhaupt? Ist da draussen überhaupt jemand? Wenn ja, wäre ich froh um einen kurzen Kommentar in der dafür vorgesehen Formularfunktion. Und sonst ist es auch ok, im Fall. Man darf auch Sinnloses einfach mal auszuprobieren, um der Sache Willen. Stimmt doch, oder?


Montag, 20. März 2017

Am Montag malen alle Römer grün

Diese Bildunterschrift hat überhaupt nichts mit der realen Welt zu tun. Aber das gehört eben auch zum Konzept.
Immer Montags stellt man sich ja so seine Sinnfragen. Manche machen dann Meinungsumfragen. Aber davon rate ich ab, weil man zwar beschränkte Erkenntnisgewinne verzeichnen mag, aber sich auch eine Menge Ärger einhandeln kann. In diesem Sinne möchte ich mich für einmal kurz fassen, weil ich für den Mittag im Restaurant Pflug verabredet bin. Und es ist ja schon fünf vor Zwölf, huch!