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Montag, 1. Juli 2019

Am Elend den Narren gefressen

Dieses Foto wurde nicht fürs Internet hergestellt: Es ging vielmehr um die Löcher für die Befestigung des Hinterlichts.
Ich finde Intellektuelle und Künstler gross, aber manchmal hüpft mir trotzdem Axel Rose ins Ohr, mit seinem oft kritsierten «One in a Million»-Text. Die Platte hat noch mehr süsse Lieder drauf, teils sind es richtige Schnulzen. Gekauft habe ich sie übrigens als Teenager wegen dem Cover. Das wird hier aber nicht gezeigt. Sagt man wegen des Covers?

Donnerstag, 21. Februar 2019

Lukas ist auch ein guter Journalist

Deutsche Untertitel vorhanden: Remo Vetter hat aber weder mit Lajos Egri noch mit Lukas Bärfuss etwas zu tun.
Als Papa mit seiner 3-1/2-jährigen Tochter wie fast jeden Samstag zum Einkaufen ging, nahm sie "alles mit". Alles heisst: Ihre beiden Bäbis "Sarah" und der kleine "Lukas" sowie die Kindsschese der Marke "Helvetia" und einen Rucksack, in dem sie das Nötigste eingepackt hatte: Scherpen, Mützen, Ersatzschuhe, Schoppen. Was man halt so braucht als Mami. Zweimal mussten sie umkehren. Einmal, um eine Wolldecke zu holen, weil es draussen sehr kalt war. Das zweite Mal, weil Papa einen Handschuh verloren hatte. Unterwegs las er einen lustigen Aufsatz des Dramatikers Lukas Bärfuss.

Sonntag, 15. Juli 2018

Erotik und Lyrik nehmen wir nicht

Im Nachhinein hätte die Familie Heimstolz nicht extra im Trabi nach Moskau fahren müssen, um die Niederlage zu erleben.
Ausser Spesen nichts gewesen. Die Titelverteidiger waren bitter enttäuscht. Aber bereits zehn Jahre später sprach niemand mehr davon. Dafür begann der Kummerspeck, dem alten Kahn zuzusetzen.

Freitag, 26. Januar 2018

Die schonende Analyse hat uns noch gefehlt

Dieser Mann lebte in einer Zeit, wo die Frauen in der Schweiz noch nicht abstimmen durften, aber Kaufentscheide trafen.
Lukas Bärfuss ist ein brillianter Analyst mit Sinn für Dramatik. Denn davon lebt er schliesslich. Vergleichsweise könnte man einem Roger Federer einen Sinn für Big Points attestieren. Ersterer aber mischt sich gerne in Debatten ein, was letzterer noch nicht so tut. Zur kommenden Billagabstimmung hat der Dramatiker im Blick einen anarchisch ausufernden Aufsatz veröffentlicht.