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Samstag, 2. März 2019

Warum ich drei Agenden führe

Der Stargast des diesjährigen Wef ist eine Fratze: Punkto Rechtschaffenheit kann er es aber mit Trump locker aufnehmen.
Es ist ganz einfach: Die drei Agenden sind organisch gewachsen und werden mehrheitlich händisch synchronisiert. Das chinesische Handy ist anfällig auf Tippfehler. Der Familienkalender in der Küche ist äusserst fremdbestimmt. Und am besten funktioniert die Büroagenda im Outlook. Sie ist sehr zuverlässig und regelmässig, fast wie ein durch eine begabte Chefsekretärin kuratierter Kalender.

Samstag, 23. Februar 2019

Ein Tunnel voller blühender Rosengärten

Zena lebte hier, in diesem Haus, wie aus einem nach ihr benannten Kunstwebsite hervorgeht, die eine ihrer Ahnen betreibt.
Die Fotografie stammt aus dem Jahr 1923. Meggen litt in diesem Winter unter der Rosengartenblüte. Damals kam man auf die Idee, sämtliche Plastiksäckli zu untertunneln und direkt ins Meer zu leiten. Es hätte wohl auch ein einfaches Verbot zum Ziel geführt, doch das war politisch nicht opportun.

Sonntag, 20. Januar 2019

Du hast eine Minute Zeit, um den Ondulierstab zu finden

Diese Menschen sind einigermassen glücklich und wohl ernährt. Man darf davon ausgehen, dass das Auto dazu beiträgt.
Heute habe ich gelernt, was ein Ondulierstab ist. Ich habe es aus dem Zusammenhang geschlossen, dass Donald Trump einen benutzt. Sonst tun das ja die wenigsten Leute, heutzutage. Fertig.

Mittwoch, 14. Februar 2018

Das ganze Leben ist ein Quiz

Dieser Screenshot ist nur eine Momentaufnahme: Ob es in rund 250 Tagen noch gleich aussieht?
Anfangen ist gar nicht so schwer, wie alle immer sagen. Man muss nur die Basics nicht vergessen. Wenn man zum Beispiel Youtube gucken möchte, das ganze Leben lang, dann muss man immer zuerst das Autoplay abschalten. Weil sonst kann es vorkommen, dass Hape Kerkeling in der endlosen Dauerschlaufe ein Hochlied auf das Deutsche Fernsehen singt. Und das tut dann wirklich weh. Aber solche Sachen sagt einem ja sonst niemand. Quot erat demonstrandum: Aufhören ist viel anspruchsvoller!

Dienstag, 13. Februar 2018

Die «Uslumpete» geniessen

Wenn ein Sturm aufzieht, spaziert Obelix etwas schneller gegen den Bahnhof zu. Aber das interessiert kein Schwein.
Die Luzerner Fasnacht ist ja alle Jahre wieder. Die Stadt steht dann genau drei Tage und drei Nächte lang Kopf. Seit etwa 444 Jahren, wer zählt schon die Jahre. Man muss nicht immer dabei sein, aber wenn man wieder mal geht, darf man mitmachen. Ja, gern, die Fasnacht in «Lozärn» zeichnet sich unter anderem durch ihre Niederschwelligkeit aus. Und durch das Integrieren: Alle stürzen sich fröhlich ins Chaos. Jeder kann für eine kurze Phase der kontrollierten Katharsis das sein, wovon er den Rest des Jahres nur träumt. Kuh, Schwein oder Obelix? Egal! Alles ist erlaubt, das Kindische herrscht: Anarchopunk, Straussenfamilie, Rakete oder Astronautin, Pokémon-Monster, Präsidentin oder Postbeamtin, ach, seht doch selbst, aber nicht vergessen: Verkleiden! Unbedingt. 

Freitag, 1. Dezember 2017

Ausgezeichnete Zeichnungen im Rahmen

Das Erklärbild im Retro-Stil bedarf keiner Legende: Der Urheber ist der Cartoonist Karma alias Marco Ratschiller.
In diesen Tagen versammeln sich die besten Zeichnungen des Jahres im Berner Museum für Kommunikation. Anlass ist wie alle Jahre wieder die Ausstellung «Gezeichnet». Dieses Jahr ist es schon die 10. Ausgabe, und das ist doch schon eine Reise in die Hauptstadt der Schweizer Politik wert. Man könnte ja noch en passant im Bundeshaus vorbeischauen.

Mittwoch, 2. August 2017

Schnell hindernisfrei ins Oberaargau hüpfen

Täuschend unscharf: Leider kann man in dieser Auflösung nicht erkennen, dass es sich um ein Reitsportevent handelt.
Falls Sie sich fragen, wo denn Pferde noch über Stangen hüpfen, heutzutage, dann sollten sie den Reitsportkalender konsultieren. Oder aber in den nächste Tagen direkt in den Oberaargau hechten.

Freitag, 23. Juni 2017

Ein alter Flyer fliegt ins Wochenende

Leider ist dieser Flyer schon abgelaufen und insofern wertlos. Aber er wirft die richtigen Fragen auf. (Ausschnitt)
Wer ist oder war Paul Feyerabend? Wann hat er woran gearbeitet? Und was hatte er am 1. Juni im Dadahaus verloren? Leider habe ich die Veranstaltung verpasst, an der einige dieser Fragen beantwortet worden wären. Deshalb möchte ich dem bei Gelegenheit noch nachgehen. An dieser Stelle sei nur auf die grandiose Grafikkunst des Zeichners Andy Fischli verwiesen, der auch an diesem Abend teilnahm. Von ihm stammt auch der obige Flyer. Hübsch, oder? Schönes Wochenende!

Dienstag, 6. Juni 2017

«Lappi, tue d'Auge uf»

«Meta Fact Checkers» won't like this: Die Daten links, rechts und oben im Bild stimmen hinten und vorne nicht überein.
Ablenkungsmanöver nennt man in Amerika «smoke screens», und dieser Blogpost ist ein konkretes Beispiel dafür, in der Kommunikationsbranche. Für den anspruchsvollen Leser, natürlich, denn auf den ersten Blick hat nichts miteinander zu tun. Das Zitat im Titel? Irgendöpis. Schweizer Bauernspruch. Der Kalender links? Vom Coiffeur um die Ecke, so what? Und dann dieser Heilige vom 6. Juni, #wtf, ups, da ist mir doch noch ein wüstes Schimpfwort rausgerutscht. Aber keine Sorge, alles in diesem grossen Rätsel hat miteinander zu tun. Wer kennt das Lösungswort?

Sonntag, 30. April 2017

Drei Eulen am Flohmarkt

Was gucken die so? Sie halten nur Ausschau nach einem Schnäppchen, nichts weiter.
Geniessbaren Griechischer Wein gibt es wohl nicht am Flohmarkt. Aber wer weiss, man müsste es probieren. Heute aber wollen wir wieder mal an den Flohmarkt gehen, denn der ist ja jeden Samstag, immer am gleichen Ort. Manchmal findet man Sachen, die man gar nicht sucht. Sogar sehr oft, wenn nicht immer. Aber das passiert einem ja auch bei jedem besseren Buch, das man in die Hand nimmt.