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Donnerstag, 15. August 2019

Velotour zu den Dinosauriern

Es kommt nicht oft vor, dass einem beim Spazieren im Wald ein Dinosaurier über den Weg läuft. Aber uns ist es passiert.
Der Feiertag Marià Himmelfahrt hat ja den Vorteil, dass sein Datum nicht hin und her hüpft wie eine nervöse Schwalbe. Deshalb kann man lange im Voraus planen, was man dann tut. Wir sind gespannt!

Donnerstag, 3. Januar 2019

Frische Fragen bitte!

Am dritten Tage aber nahm er einen neuen Block hervor. Das Gefühl des Anfangens war überwältigend, wie jedes Jahr.
Man muss das Rad nicht immer selbst erfinden. Man kann auch den alten Fragebogen eines geschätzten Kollegen aus Basel hervornehmen und darin herumknobeln. Mitunter findet man dann vielleicht heraus, ob die scheinbar zwei Jahre alten Fragen auch für die Gegenwart noch taugen.

Samstag, 29. Dezember 2018

Der Auftakt in Deutschland

Der Name tut nichts zur Sache. Das Augenmerk des Betrachters soll sich gefälligst auf die absurde Übersetzung richten.
Heute geht es wieder einmal los, wie seit Menschengedenken, das vierschrötige, internationale Skiflattern über die Schanzen. Wer aber wissen will, wie Tim Cook aus den Fusstapfen seines Vorgängers Steve Jobs hüpfte, rein zitatemässig, der google mal nach MIT und höre und staune.

Sonntag, 9. September 2018

Pedalen bis es weh tut

Der Elefant ahnte nicht, wem er hier ins Garn geraten war. Lady Aberdayle aber lotste ihn zärtlich in ihr Zelt.
Der Titelverteidiger heisst Enrico «Foto Ristretto» und er hat 6 Runden geschafft. Vom Bundesplatz in Bern aus hoch auf den Längenberg und wieder retour. An einem Tag. Wer tut es ihm gleich? Los!

Sonntag, 1. Juli 2018

In eigener Sache ein bisschen blöd tun

Dieses Velo ist wohl einmalig, und doch ist es das billigste und zugleich schnellste Teil auf Erden. Es ist abgeschlossen.
Undank ist der Welten Lohn. Aber da ich mir bewusst hier nie einen Benchmark gesetzt habe, kann ich auch locker darüber hinwegsehen, dass es gar keine Statisiken gibt für diesen Blog. Aber null Follower nach mehr als einem Jahr, das sollte den Köpfen hinter dem Konzept doch ein bisschen zu denken geben. Ob sie es hören?

Montag, 5. März 2018

Die Sache mit dem Gelati Max

Pferde sind ja an sich schon etwas kitschig schönes. Umso mehr, wenn sie herdenweise in den Freibergen tollen.
Bevor ich's vergess: Ich wollte auf das Briefchäschtli des Paralleluniversums von zwei Damen in der Ostschweiz hinweisen. Wir haben uns nie getroffen, sind aber seelenverwandt. Und wir pflegen einen altmodischen Austausch von Nachrichten auf Instagram. Ja, weiss noch jemand, was das ist?

Donnerstag, 18. Januar 2018

Hilfe, ich habe die Kinder geschrumpft

O o o - das lustige ABC hatten wir doch auch schon mal irgendwo gesehen: Schwamm drüber.
Heute haben wir nach einem anstrengenden Schlitteltag alle miteinander den Film «Honey I shrunk the kids» geguckt. Es war sehr lustig und auch ein bisschen gefürchig, aber nicht mehr als nötig.

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Täubelen im Taubenhaus

Der Schattenboxer rechnete natürlich selber nie damit, dass es reichen würde.
Nun haben wir das erste Jahr mit Trottel Trump im Amt überstanden und räumen die alten Hefte, die sich übers Jahr angesammelt haben, ins Altpapier. Irgendwie befreiend, dass bald ein Neues kommt.

Sonntag, 24. Dezember 2017

Himmlische Chöre

Das Physioteam nebenan hat gut lachen, aber die Konkurrenz schläft auch nicht. Heute feiern Kenner übrigens bei Lidl.
Wenn es um das Besingen der europäischen Hochkultur geht, gehört ein Künstler zu den grössten: Der Nigerianer Olushola Ajose, besser bekannt als Afrikan Boy. Hier ist sein Lidl-Lied!

Freitag, 8. Dezember 2017

Fussball in Dalpe

Der Chronist hat es gar nicht gern, wenn man ihm ins Manuskript spuckt. Trotzdem kommt es ab und zu vor.
Ambri-Piotta liegt in der Leventina und ist für Eishockey bekannt. Dorther kommen die besonders herzergreifenden, italienisch-sprachigen Stücke des Schweizer Liedgutes, die keinen Eingang finden in die Verzeichnisse der Gelehrten. Sie sind eben rüpelhaft. In Dalpe oben aber steht ein Ferienhaus, gleich neben dem Fussballplatz auf der Alp, der im Sommer auch von Ziegen genutzt wird.

Mittwoch, 1. November 2017

Wildsaujagd in urbanen Gefielden

Diese jungen Herren spielen zwar unterirdisch, aber in einem recht legalen Umfeld. An der Bahnhofstrasse wäre es lustiger.
Man hat es ja nicht einfach, als Vertreter der Jugend heutzutage. Kaum entdeckt man einen Spass, zum Beispiel das Turbogolfen, muss man in den Untergrund, und den Sport dort im Geheimen ausüben, damit man nicht entdeckt wird von diesen ollen Trendscouts und Hipjournalistinnen.

Freitag, 20. Oktober 2017

Der Goldfisch fällt ins freie Loch

Das Bild hat Simon Tanner von der NZZ geschossen. Wer die hübsche junge Dame ist, soll schleierhaft bleiben.
Goldbach Media verliert eine prominente Vorzeigefrau, war in den Medien zu lesen. Sie macht sich beruflich selbständig! Und dafür gebührt ihr Respekt, auch wenn man persönlich die Billag mag.

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Metropolis

Die "Manliness" würde sogar zu dieser Marktlücke passen, rein vom Anlaut her. Man müsste sie nur madly übersetzen.
Der Leser, der kein Englisch versteht, kann mit dieser Illustration nicht viel anfangen. Oder doch? Wenn dem so wäre, ist der Text vollkommen überflüssig. Also behalte ich meinen Businessplan vorderhand noch geheim. In der Hinterhand aber wuchter er weiter, unter der Akte #Metropolis.

Dienstag, 26. September 2017

Darf ich auch mal nicht mitspielen?

Achim will ja nur spielen und ist Playstation-Millionär: Papa Zedmic ist wahnsinnig stolz auf die Fortschritte seines Sohnes.
Mein Sohn Niklaus (7) spielt gern. Leider hat er kaum Kameraden. Immer will er dies oder das mit mir machen, aber ich habe schlicht keine Lust auf Kinderspiele. Ist das schlimm? Margret F. aus Y.

Paulo Zedmic: Ja, das gibt mir schon zu denken. Weisst du nicht, wie ich Poker liebe? Okay, das ist kein Kinderspiel. Also verstehe ich dich. Ich glaube, Spielen ist wie Basketball oder Fussball. Sebastian, mein Stammhalter, wollte immer nur Basketball spielen. Dabei war ich von Anfang an dagegen: Körbe gebe ich grundsätzlich nie. Und ich will auch keine Körbe machen. Es reicht mir, wenn ich sie leeren muss.
Schwieriger ist besser
Da kommt mir in den Sinn, was ich beim Schaffen am liebsten spiele: «Versteckis» mit meiner Kleinsten (Feliz nehme ich ja immer mit). Das wird nie langweilig! Sie versteckt sich unter dem Pult des Chefs und ich muss sie finden, ohne dass er es merkt. Das macht es noch einen Tick schwieriger. Aber ich habe mein Schätzchen noch jedes Mal gefunden.
Spätestens, wenn ich die Kübel leere, kommt sie zum Vorschein. Einmal war sie oben auf den Schrank geklettert. Mein Chef wunderte sich, wieso ich so lange jeden Winkel seines Büros abstaubte.
Böse Regeln
Auch Linda, dieses Ekel, liebte Versteckspiele, als sie klein war. Sie spielte immer ganz derbe Spiele mit ihrer Mutter Alice. Zum Beispiel stellte sie sich am Morgen tot. Mause, stell dir vor! Oder sie schlich sich nachts aus dem Haus und rief zu Hause an. Mit 7 Jahren, das Teufels-Steak! Linda hat sogar mir manchmal die Spiellaune verdorben.
Sie versteckte ihrer Mutter immer extra die Wohnungsschlüssel und die Brille und weigerte sich, beim Suchen zu helfen. Nicht einmal einen Tipp gab sie! Wenigstens warm oder kalt hätte schon geholfen, als Alice kochte vor Wut. Aber nein. Wir mussten genau nach Lindas Regeln spielen.
Louis ohne Lust
Was also, wenn die Nerven ab sind? Mach mal Pause! Fast hätte ich dir geraten, zum Entspannen Yoga zu spielen. Aber das geht ja nicht. Mmh, vielleicht können wir einmal Kinder tauschen. Ich würde dir meinen Louis geben, ok? Er ist zwar zwei Jahre älter, aber dafür ist er nicht so der Spieltyp. Louis hat ja gar nie Lust auf nichts. Mit Glacé kannst du den ruhigstellen. Der würde dir viel Freude machen. Und ich nehme unterdessen deinen Niklaus am Montag mit ins Hallenbad. Kann er schwimmen? Sonst können wir dort auch würfeln oder Poker spielen. Oder Arschbombe! Das mache ich mit Achim immer, wenn er ins Hallenbad mitkommt.
Achim hat natürlich Vorteile mit seinem Übergewicht. Dann ist es wie bei Obelix, ich kann den Wasserhahn voll aufdrehen, bis es wieder voll ist.
Selbstständig spielen
Zu Hause macht Achim übrigens immer Computerspiele. Ganz allein, da muss niemand helfen, das ist praktisch. Und er ist sehr geschickt mit dem Joystick. Im Callof-Duty-Ranking ist er jetzt schon auf Platz 23. Weltweit! Das Game wird von mehr Leuten gespielt als Tennis oder Golf. Also ist sogar Achim für etwas gut. Wieso spielen Kinder überhaupt? Sie lernen! Mein Freund Basil sagt immer: Kinder sind wie Tiere. Warum raufen sich junge Katzen? Sie lernen jagen. Das ist Instinkt. Also wird auch das Kind geschickter, wenn es spielt. Das ist doch beruhigend, oder. Willst du noch einen Rat? Sitz einmal auf ein Karussell! Davon wird dein Kopf ganz lustig, ehrlich.

Paulo Zedmic (42) arbeitet als Abwart, Badmeister und erzieht allein fünf Kinder. Persönlich hat er lieber Spiele als Arbeit. 

Dienstag, 5. September 2017

Abenteuer im Niemandsland

Naja: Das ist eine der dooferen Werbungen einer sehr kreativen Kirche, die ihren Aushang wöchentlich ändert. Amen!
Gestern war ich in einer ehemaligen Grossraumdisco, die so riesig war, dass sie leider konkurs ging. Zu gross für dieses Jahrtausend: Die Investoren hatten damals aber grosse Träume gehabt und es nicht versäumt, auf dem Dach der Disco einen Helikopterlandeplatz einzurichten.

Freitag, 30. Juni 2017

Dünki-Schott im Angriff

Mein Platz im Finanzplatz Schweiz: Auf diese exklusive Illustration des frühen Lesamu bin ich beim Räumen gestossen.
Ich erliege ja immer gern wieder der Versuchung, alles in einem Post sagen zu wollen. Bevor ich aber wieder grandios scheitere, habe ich es mir anders überlegt. Und ich sage deshalb gar nichts. Nur eines muss sein: Lesamu ist natürlich auch als Schöpfer des sagenhaften Tönder Taros bekannt.

Montag, 26. Juni 2017

Rückblende in Quadraten

Quadratisch hat schon was: Kindergekritzel könnte auch Kunst sein, wenn man es mit den Augen eines Kuratoren betrachtet.
Kleber und Gekritzel, hübsch geordnet. Ach, es geht doch nichts über eine kleine Anordnung von art brut. Kindischerweise hat der Kurator die Originale weg geworfen. Deshalb ist obige Ablichtung der Zettel das einzige, was von diesem Moment bleibt. Hochrad, Propeller und Garette sprechen für sich.

Freitag, 23. Juni 2017

Ein alter Flyer fliegt ins Wochenende

Leider ist dieser Flyer schon abgelaufen und insofern wertlos. Aber er wirft die richtigen Fragen auf. (Ausschnitt)
Wer ist oder war Paul Feyerabend? Wann hat er woran gearbeitet? Und was hatte er am 1. Juni im Dadahaus verloren? Leider habe ich die Veranstaltung verpasst, an der einige dieser Fragen beantwortet worden wären. Deshalb möchte ich dem bei Gelegenheit noch nachgehen. An dieser Stelle sei nur auf die grandiose Grafikkunst des Zeichners Andy Fischli verwiesen, der auch an diesem Abend teilnahm. Von ihm stammt auch der obige Flyer. Hübsch, oder? Schönes Wochenende!