Posts mit dem Label Juli werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Juli werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 13. Juli 2020

D wie die Dreckränder am Hosenbein

Ja, es ist so: Das Orange des Pullis der lesenden Frau korrespondierte mit dem D an der Fassade des Schulprovisoriums.
Gestern hatte ihm jemand von Patrick erzählt. Der war als 30-jähriger mit einer halb so alten Frau zusammen. Mittlerweile organisiert er Sexparties, wo die Leute maskiert kommen. Manchmal ist auch ein Teufel dabei.

Sonntag, 7. Juli 2019

15 Dinge angefangen, alle halbfertig

Die Ikea tauscht speditiv um, und verpackungssparend zudem, kurz: Quöllfrisch retour.
Sonntags aber widmete er sich dem Einordnen von Gedanken, Zetteln und Erinnerungen. Von diesen drei Kategorien hatte es stets mehr als genug. Die Zeit verflog, und fertig wurde er bisher nicht.

Dienstag, 2. Juli 2019

Grün bestickt ist halb gewonnen



Details machen es aus: Du sollst deinen Sticker nicht über den roten Klee loben.

Der Holzweg ist mein Heimweg, der Katzenbach führt vom Katzensee weg und die Familienheimgenossenschaft kriegt bald eine eigene Beck.

Sonntag, 1. Juli 2018

In eigener Sache ein bisschen blöd tun

Dieses Velo ist wohl einmalig, und doch ist es das billigste und zugleich schnellste Teil auf Erden. Es ist abgeschlossen.
Undank ist der Welten Lohn. Aber da ich mir bewusst hier nie einen Benchmark gesetzt habe, kann ich auch locker darüber hinwegsehen, dass es gar keine Statisiken gibt für diesen Blog. Aber null Follower nach mehr als einem Jahr, das sollte den Köpfen hinter dem Konzept doch ein bisschen zu denken geben. Ob sie es hören?

Samstag, 15. Juli 2017

Muss ich meinen Sohn ins Ziel prügeln?


Klimakatastrophal: Schon im Jahre 2012 gab es Helikoptereltern mit Rabenklauen, besonders im Winter waren sie aktiv.
In den Skiferien widme ich mich ganz meinem Sohn Phil (5). Er ist mein ein und alles. Leider entsprechen seine Fortschritte im Schneesport nicht meinen Zielen. Haben Sie einen Tipp?
Alf H. aus B.


Sogar vier. Lass mich dir aus Erfahrung plaudern. Mein ältester Sebastian war ein Naturtalent. Ein geborener Skirennfahrer! Er hatte nicht nur 21 Jahre Vorsprung auf deinen Phil (wegen der früheren Geburt 1986). Aber Seb war auch schneller unterwegs im Schnee, in jedem Sinn. Nur eines hattte Sebastian leider nicht drauf: das Bremsen. Aber das soll ein Rennfahrer ja auch nicht. Deshalb war meine Freude gross. Und es wärmt mein Herz heute, wenn ich daran denke, dass es eine Zeit gab, in der ich mir noch Skiferien leisten konnte. Und wo ich eine normale Familie hatte. Drei Köpfe, ganz ohne Kleister, oder wie sagt man?
Direkte Wege
Jedenfalls stand ich an der Seitenlinie hinter der Abschrankung und schaute, wie mein Super-Seb die Buckel runtersauste, ohne Rücksicht auf Hindernisse und Stürze. Was will ich dir damit sagen? Ich hatte kein Ziel, und mein Sohn zeigte mir trotzdem den Weg: Direkt den Berg hinunter. Mein erster Tipp für dich: Steck deine Ziele tiefer, dann sind die Chancen grösser, dass dich dein Nachwuchs überrascht. Dass Sebastian dann später im Leben neben der Piste manche Kurve nicht gekriegt hat, ist ein anderes Thema. Aber zurück in den Schnee.
Wetterfaktor
Zum Glück habe ich Beispiele mehr als genug im Haus. Ich will ein weiteres brauchen: Linda etwa, sie war im Skifahren eine Nuss. Dabei ist sie sonst in allem sehr hoch begabt.
Aber sie ist vom Naturell her eher auf der düsteren Seite. Sie mochte das Grelle nicht, der Schnee war ihr schlicht zu hell. Deshalb war unsere Familienferienstimmung in jener Zeit, als sie das Skifahren umkurvte, nicht mehr immer eitel Freude. Mein Tipp Nummero zwo: Das Wetter muss stimmen. Kannst du das beeinflussen? Nein! Also. Aber ich warte, bis die Sonne scheint, um den Rasen zu mähen. Und ich sperre ihn ab, wenn es regnet. Klar?
Einfädler und Verschneider
Vielleicht liegt es ja am Material. Wie viele Franken hast du schon in die Ausrüstung gesteckt? Egal! Matchentscheidend sind die Muskeln. Wenn dein Phil schlecht aussieht im Schnee, so ist er nur ein Spiegel von dir!
Er hat deine Gene, nicht? Deshalb ist er vielleicht nicht so gut, wie du ihn gern hättest. Vergiss die Illusion, dein Sohn sei aus besserem Holz geschnitzt als du. Schmink sie dir ab, Alf. (Das war mein dritter Tipp.)
Mach mal Pause
Bei meinem Mittleren, Achim, hatte ich schon resigniert. Obwohl er mit seinem Gewicht in der Abfahrt einen Vorteil hatte. Zudem liegt Achims Schwerpunkt natürlich tief, das ist auch beim Carving ein Wahnsinnsvorteil!
Aber als er ins Skischulalter kam, konnte ich mir keine Ferien mehr leisten.
Deshalb, hier kommt mein letzter Tipp, und er ist ganz gratis: Wenn du deinen Phil nur die ganze Ferienzeit beschattest und sonst das ganze Jahr nie siehst, kann er sich ja gar nicht aufs Skifahren konzentrieren. Das bringt ihn durcheinander!
Entweder du feilst das ganze Jahr über täglich an seiner Form. Oder du lässt ihn auch in den Ferien freeriden. Am besten du machst einfach mehr Ferien. Ich bin sicher: Das wird euch beiden noch viel Freude machen, bevor dein Phil Geschmack am Après-Ski findet und dir davonsaust. Auf Nimmerwiedersehen wieder.


Donnerstag, 6. Juli 2017

Ein Prosit der Gemütlichkeit

Es kommt mir vor, als hätte ich diese Dame auf ihrem Arbeitsweg schon mal getroffen. Aber das ist auch gut möglich.
Auch Soziologen und Soziologinnen sind nicht von den Auswirkungen der Sommerhitze gefeit. Deshalb wohl waren die Reihen am Ende des ersten Kongresstages im pinken Hörsaal etwas gelichtet, obwohl der Saal angenehm klimatisiert war. Das Podium war bewusst populär bestückt, vielleicht um im Voraus den Verdacht der wissenschaftlichen Weltfremdheit auszuräumen. So war mit dem Empiriker Benz-Daimler nur ein Vertreter der Zunft unter den Rednern. Die Frage des Podiums war sehr allgemein gestellt: „Braucht dieSchweiz mehr Gemeinwohlorientierung?“

Dienstag, 4. Juli 2017

Neu geboren am 4. Julei

Dieses Bild ist in vielerlei Hinsicht übergross: Besonders hübsch sind aber alle angezogen, auch die Dame ohne Instrument.
Amerika ist das Land meiner Träume. Als Teenager war ich aber real da. Weil ich schon Erfahrung in Marschmusik hatte, bin ich an der Montebello High School der Marching Band beigetreten. Ich durfte mich quasi einreihen, mit meiner Trompete. Und nie vergesse ich die erste Lektion der Sommerschule, wo sich alle auf die Saison vorbereiteten. Wir übten in der Bruthitze Kaliforniens in Reih und Glied militärische Drills. Wer aber aus dem Takt viel, musste Liegestützen machen.  

Sonntag, 2. Juli 2017

Niemand weiss, was morgen kommt

Sie möchten eine Postkarte drucken mit einem Schnappschuss? Dafür ist Instagram nicht geeignet, aus Formatgründen.
Sommerzeit, Sauregurkenzeit. Während wir unsere Energien bündeln, um neue Herausforderungen anzupacken, gilt es im Allgemeinen, den Tag zu pflücken, sei er noch so heiss und süttig. Dabei halten wir uns immer an alle Gebote der Öffentlichkeit, selbst wenn es uns schwer fällt. So raucht man im Bundeshaus keine Stumpen, aus Gründen des Respekts, und das ist schon etwa seit 1848 so.

Samstag, 1. Juli 2017

uma Cohiba? nao!

Diese beiden Staatsmänner heissen Castro (links) und Cotti (rechts). Sie rauchen beide nicht und reden miteinander.
Den ganzen Juni habe ich eine Rauchpause eingelegt, und das hat leider auf die Performance dieses Blogs geschlagen. Denn leider ist meine Erfahrung oft die folgende: Wenn ich nicht mehr rauche, habe ich das Gefühl, dass ich gar nichts mehr tue. Das ist natürlich nicht wahr, ganz im Gegenteil, aber trotzdem bleibt es, das Gefühl. Es schert sich nämlich einen Deut um die Wahrheit. Und die Wahrheit wiederum ist nach Kuba geflogen und macht sich dort eine gute Zeit. Dafür mag ich sie so.