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Montag, 13. Juli 2020

D wie die Dreckränder am Hosenbein

Ja, es ist so: Das Orange des Pullis der lesenden Frau korrespondierte mit dem D an der Fassade des Schulprovisoriums.
Gestern hatte ihm jemand von Patrick erzählt. Der war als 30-jähriger mit einer halb so alten Frau zusammen. Mittlerweile organisiert er Sexparties, wo die Leute maskiert kommen. Manchmal ist auch ein Teufel dabei.

Donnerstag, 4. Juli 2019

«Chönne vor lache»

Früher war es oft so, dass einem die Winde in irgendeine einsame Bucht verschlug, aus der man dann nicht mehr wegkam.
Vor einem Jahr und einem Tag ist der Schellenursli grandios im tschutten an Pippi gescheitert. In der Euphorie des Tags danach habe ich beschlossen, sieben Wochen lang rein gar nicht zu rauchen.

Sonntag, 26. Mai 2019

1 Gruss aus Italien

Diese Blume fliegt im Autopilot, denn ein Mensch würde die Fliehkräfte, die im Cockpit wirken, gar nicht aushalten.
5G steht bekanntlich für «Geil, geil, geil, geil und nomol geil!», wie in der Deville-Sendung von vorigen Ostern zu lernen war. Diese Sendung kann man auch am Tag darauf noch mit viel Erkenntnisgewinn gucken, denn es tritt darin unter anderem auch die berühmte Lisa Christ auf. Bitte aber bis zum Schluss gucken, denn der i-Punkt der Sendung ist meines Erachtens der Knüller.

Samstag, 25. Mai 2019

Was heute noch für Youtube spricht

«Life according to Donghua Li» wäre ein hübscher Titel für einen Hollywoodfilm. Ob Michael Jackson die Musik machte?
An dieser Stelle war von einem gewissen Herrn Deville schon die Rede, aber noch nie von seinem Sekundanten Karpi, der sich ja immer mehr in den Vordergrund drängt. Dies tut der Qualität der Abendunterhaltung in den Fernsehsesseln jedoch keinen Abgrund. Ausser man weilt gerade im Ausland, womöglich mit Zeitverschiebung im Nacken. Dann muss man sich mit Youtube begnügen, aus technischen und rechtlichen Gründen. Elende Pharisäer.

Donnerstag, 28. Februar 2019

Der Bot des Jahres ist ein lustiger Punk

Das Bild gemahnt an einen automatisch erstellten Wortwolkenbruch. Der Fluchomat aber ist sich des Akkusativs sicher.
Auf Twitter gibt es seit ein paar Monaten eine lustige Demokratiekanone. Sie jagt täglich eine irre Volksinitiative ins Universum. Gestaltet ist es sehr hübsch, da könnte sich manche Spasspartei eine Scheibe davon abschneiden. Auch auf einer Metaebene der soziale Medien verhebt dieser bot vollkommen. Er ist sozusagen nicht nur bibelfest, sondern auch tubelisicher: Voilà, le @volktoday.

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Satan Claus und die kleine Weltliteratur

Erlebnisse einst: Bevor die Bernhardiner auf der Rigi einzogen, gingen die Kinder mit Hilda und dem Heuwagen spazieren.
In seinem ersten und letzten Buch beschreibt Dominic Deville meisterhaft einige Halbwahrheiten aus seinem Leben. Im Prinzip ist es eine verkappte Autografie des Fernsehstars, der einst ein Punk war, dann Kindergärtner und nun als erwachsener Entertainer meist einen Anzug trägt. Ausser für Pressefotos, da gibt er sich gern kindisch. "Pogo im Kindergarten" ist grosse Literatur. Es ist ein lustiger Hybrid eines unterhaltsamen Sachbuchs. Deville erzählt seine Geschichten sehr frei, schmückt sie wunderbar aus und bleibt sich selbst treu, indem er die Fakten völlig transparent zu den Zwecken der Fiktion zurecht biegt. Das ist nicht selbstverständlich, das kann nicht jeder und wer heute noch nichts vor hat, der sollte den Satan Claus buchen. Der kommt dann vorbei und man braucht nicht einmal Kinder in der Stube, nur einen Schnaps als Lohn. Der Rest ist lokale Legende.