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Dienstag, 14. April 2020

Unfrage bezüglich UKW

Am Samstag, als die Schweiz Lebensmittel hamsterte, ging Gregoire zum Bender, um im Schaufenster die Zeitung zu lesen.
Dass der Landessender still gelegt wurde, ist kalter Kaffee. Inmitten der Coronakrise stellt sich jedoch die ernst gemeinte Unfrage, ob das Bakom auf den Entscheid, die UKW-Frequenzen dem freien Markt preiszugeben, zurück kommt. Ob Twitter das geeignete Medium ist, um eine diesbezügliche Anfrage an den Bundesrat zu tätigen? Vielleicht ist der Zeitpunkt ungünstig, aber Hans nahm sich vor, die von ihm mitgewählte Parlamentarierin aus seinem Quartier bei nächster Gelegenheit darauf anzusprechen.

Dienstag, 17. März 2020

Trittbrettfahrer der Geschichte

Wir kennen seinen Namen nicht, also nennen wir ihn David oder Jens. Ja, Jens könnte er heissen, der Typ mit Schwert.
Michelangelo hatte ja keinen Vornamen. Wenn er einen hätte wünschen können, hätte er sich vielleicht einen kurzen gewünscht. Wie Jens, der hat nur vier Buchstaben. Lustigerweise einen weniger als der Nachname Klein. Jens Klein aber hat vor drei Jahren ein goldiges Postkartenbuch publiziert. Darin sind Denkmäler abgebildet und viele Leute in Schwarzweiss. Die Publikation heisst "Trittbrettfahrer der Geschichte" und sie kostet 10 Euro. Franz hätte seine Freude daran.

Samstag, 2. März 2019

Warum ich drei Agenden führe

Der Stargast des diesjährigen Wef ist eine Fratze: Punkto Rechtschaffenheit kann er es aber mit Trump locker aufnehmen.
Es ist ganz einfach: Die drei Agenden sind organisch gewachsen und werden mehrheitlich händisch synchronisiert. Das chinesische Handy ist anfällig auf Tippfehler. Der Familienkalender in der Küche ist äusserst fremdbestimmt. Und am besten funktioniert die Büroagenda im Outlook. Sie ist sehr zuverlässig und regelmässig, fast wie ein durch eine begabte Chefsekretärin kuratierter Kalender.

Mittwoch, 15. August 2018

Trabi go home

Die ersten werden die letzten sein: Gerade üble Schnappschüsse von zweifelhaften Auti kriegen oft eine zweite Chance.
Ernesto drückte aufs Tempo. Doch das Taschentuch war trocken wie ein gelber Furz. Nichts geschah.

Freitag, 27. Juli 2018

Was macht eigentlich Carlos Sanchez?

Im Osten ist gar nichts: Siegen ist eine Ortschaft, nördlich von Siegen, östlich von Olpe und südlich von Lennestadt.
Es gibt weltweit geschätze 200'000 Menschen, die den Namen Carlos Sanchez tragen. Doch nur einer von ihnen hat an der Fussball-WM in Russland eine rote Karte gekriegt. Und er ging nicht vergessen.

Freitag, 29. September 2017

133 Kinder im Slum versorgt

Möglicherweise sind diese Brüder in diesem Blog schon einmal vorgekommen. Aber das macht nichts, sie sind so nett.
Gestern habe ich von einem Fachmann ein lustige Geschichte gehört. Ein deutscher Rentner sei nach Argentinien ausgewandert und sei dort in einem Armenquartier heimisch geworden. Nach und nach kümmerte er sich um die Waiseninder, von denen er eins ums andere als sein eigenes anerkannte und amtlich beglaubigen liess. Das hatte so einen erfreulichen Einfluss auf seine Lebensfreude, dass der Rentner aus seiner unheimlich rüstigen Potenz ein Geschäftsmodell entwickelte. Als er starb, strich er eine Rente für 133 Nachkommen ein. Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute.

Samstag, 13. Mai 2017

Blumen und Hunde


Nur ein Haarspalter würde monieren, dass die Blumen nicht von diesem Feld stammen.

Nur durch Zufall hat mir Google gemeldet, das dieses Wochenende der deutsche Mopsclub ausstellt. Mit Lassie allerdings hat das wenig gemein. Hier kann man dafür die Originalfilmmusik hören.