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Dienstag, 8. September 2020

Summertime Abschied

Grosses Lasttier, kleines Lasttier: Der Esel zügelt zügig und trägt den Mann. Das grosse Vieh muss ein Kamel sein.

Alles doppelt
Flügeli Bikini Wohnung
Im Funkloch

Sonntag, 19. Juli 2020

Den Gaggo vermeiden

Zähle die Reihe der Baulampen: Man könnte auf 16 kommen, was die Summe der Addition von 9 und 7 ist.
«Nei, det chömemer is Gaggo!», rief die Kleine.
Wim ist derweil ein Vampir.
Er kriegt neue Zähne (aus der Chipsbox, ohne Gluten)
Die Kinder aber gehen hindertsi, weil Papa dauernd fotografiert.

Freitag, 8. November 2019

Der Ticks mit den Tags und andere Gewitter

Sie war so in ihr Fon vertieft, dass sie nicht hörte, dass der Kellner fragte, ob sie schon fertig sei. Erst als er abgeräumt hatte.
Sie war am Morgen aus Versehen im Dunkeln auf eine Weinbergschnecke gestanden, die wohl zum Briefkasten geschlichen war. Das schadete ihrem Karma sehr und sie hatte einen ganzen Badhairday. Nun setzte sie sich hin, atmete durch und las auf Twitter die wunderbaren Gedichte von Martin Suter.

Dienstag, 7. Mai 2019

Lyrik im Quadrat ist auch keine Lösung

Dieses Bild wurde schon mehrmals im Internet verwendet und eines ist sicher: Es zeigt nicht die Klimakatastrophe von 2011.
Im Dunstkreis der Republik im Hotel Rothaus gibt es zwei Menschen, die Daniel Graf heissen. Der eine ist seit letztem Herbst Feuilletonredaktor und hat das AboNummer #24397, der andere ist ein Tausendsassa der Demokratie und des Internets und er hat auch einen Blog. Beide sind mir persönlich unbekannt, aber sympathisch. Zudem scheinen beide kluge Köpfe zu sein.

Mittwoch, 9. Januar 2019

Altjahrespendenzen abhaken

Solange er noch Akku hatte, scherte sich Björn nicht um den Motorenschaden. Später ärgerte er sich über das unnötige Fon.
Er wollte sich endlich die Poetiklesungen reinziehen, die im letzten Jahr im Republikmagazin für Furore gesorgt hatten. Eine von drei Folgen hatte er gelesen und es hatte ihn sehr berührt. Für die beiden anderen Vorlesungen über Lyrik aber hatte er bisher keine Zeit gefunden. Er gugelte also den Namen der Autorin von "Tauben fliegen auf", hiess sie Melinda Abgottspon? Alplanalp? Oder doch Amherd? Und dann war leider sein Akku leer. 

Montag, 15. Mai 2017

Das Lyriklotto

Die glänzenden Zahlen haben nichts zu bedeuten. Man könnte aber schon das eine oder andere hinein interpretieren.
Vor einer gefühlten Ewigkeit wurde hier eine lose Reihe von «Marktlücken» lanciert. Das sind open source Geschäftsideen zur freien Verwendung für Menschen, die die Musse oder die Moneten dazu haben. Beispiel gefällig? Gern! Im Lyriklotto spielen alle brotlosen Poeten dieser Welt mit. Sie zahlen 10 Franken pro Los, und einer oder eine von ihnen gewinnt ein Werkjahr. Den gesamten Pot, ohne jeden Rechtfertigungsdruck. Das könnte man doch als Kunstprojekt bei Pro Helvetia einreichen, nicht?