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Mittwoch, 17. April 2019

Der Unique Selling Point von Mieter Meier 23

Dem aufmerksamen Leser könnte aufffallen, dass dies ein eigenartiger Post ist in diesem Weblog. Man hört nichts, wenn man ihn sich vorlesen lässt. Trotzdem ist es möglich, dass bei der Produktion des Posts Lärmemissionen entstanden sind. Hier hackt einer auf der Tastatur, vulgo Schreibmaschine. Dort summt ein Bauarbeiter, der eigentlich Philosoph wäre, aber die akademischen Diskussionen waren ihm verleidet. Also verlegt er im Schneeregen Kabel auf dem Trottoir vor dem frisch polierten Schaufenster. Der Laden ist nun leer, es sind Büroarbeiter eingemietet. Und der Direktor des Mieterverbands, der gar nicht Sebastian Meier heisst, kandidiert mit dem Slogan «Angst macht Mut» für das Amt des Regierungsrats. Ob das ihn wählbar macht? Selbstironie könnte ja eine gute Eigenschaft sein, gerade für Politiker, mögen sie auch einer kommunistischen Partei angehören. In Russland beispielsweise gehören auch 20 Jahre nach dem Kommunismus die meisten Wohnungen den Leuten selbst, kostenfrei. Jedoch verfallen die Häuser. Trotzdem möchte man mitunter lieber Mieter bei einer Genossenschaft sein, es muss keine glamouröse sein. Lieber als beim HEV, auch so ein Verein. Wie der SFJ, auf französisch AJS. Das ist der Verband der Fachjournalisten. Die haben nun eine neue Website und ein recht geiles Verkaufsargument. Besser als eine Kreditkarte der UBS.

Samstag, 22. September 2018

Quasi könnte es heute genug sein

Eggeschwiler hatte keine Zeit zum Streiken: Er musste sich um seine Katzen kümmern.
Das Problem war seine psychische Labilität. Schon Leutnant Braun hatte sie in der Rekrutenschule korrekt diagnostiziert: Zwei der drei Adjektive, mit denen er qualifziert wurde, lauteten "Schwankend" und "lässig". Das dritte war ihm seit 25 Jahren entfallen. Ebenso lang erwartete er seine Traumform zurück.

Samstag, 13. Januar 2018

Ohne genauere Begründung genüsslich den Dislike-Butten pushen

Besser zwei Feuerlöscher im Bus als gar keinen: Jedes Land hat sein Sicherheitsgefühl und entsprechende Vorschriften.
Von verschieden Seiten bin ich dazu ermuntert worden, Stellung zu beziehen zu dieser unsäglichen Nobillag-Initiative. Ich tue das contre-coers, weil ich nicht so der Neinsager bin, aber wenn settig Ideen vors Volk kommen, muss man sie halt abschmettern. Weil sonst gibt es bald keine guten Medien mehr im Land. Also gern: Nein zu No Billag! Max Küng hat meine gemischten Gefühle ein paar Mal sehr poetisch beschrieben, zuletzt in seinem offenen Brief an Johann Schneider-Ammann am 23. Dezember 2017. Im Übrigen freue ich mich sehr auf die Republik, die übermorgen startet.