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Mittwoch, 12. August 2020

We were drunk we were...

Das Konzept beisst sich in den Schwanz, wenn man selber nicht weiss, wieso jetzt gerade dieses Bild verwendet wurde.
In der Rehab traf Amy auf Snoop.Doggy, der mit dem Rennvelo in ihr Zimmer fuhr. Er machte dreimal laut "Wau wau", tat einen tiefen Zug, just in Zug, aus seiner Kifferhymnentüte. Und Amy meinte, er hätte wohl Würmer im Bauch.

Sonntag, 1. März 2020

Diax-Aktien kaufen für 72 Franken 50

Gestern war ja in Luzern wieder mal Urknall. Einige bezeichnen die Luzerner Fasnacht als eine Vorveranstaltung der Basler Fasnacht. Dort geht das Publikum in Zivil, lauscht den Schnitzelbänken und Firmen führen Kundenanlässe durch, mit Alkohol und Geselligkeit. In Luzern dagegen mag ich die Anarchie, das Chaos, der Streit, der möglich ist. Wo kann man sonst aus nichtigem Anlass einen Fight vom Zaun reissen? Eben. Aber es ist nicht mehr wie früher. Auch an der Fasnacht schaut die Polizei nach dem Rechten und versucht, den Urknall mittels Verkehrsregulierung in bürgerliche Bahnen zu lenken. Man sollte als Harry Potter aus dem Toggenburg gehen, zwölf Jahre nach Salt Lake City. Oder als blaues Wunder. Der Aktientipp des Tages aber ist nicht das zweite Brexit-Referendum, das ist wohl unterdessen vorbei und kann abgeschrieben werden. Nein, es ist die Sunrise-Aktie, die genau vor einem Jahr bei 72 Franken stand. Wieviel ist sie heute?

Samstag, 18. Mai 2019

Putting the H in ADHS

Er kaufte sich eine Sonnenbrille und stieg in den Bus ein. Ausgerechnet als er sich in letzter Minute durch die hinterste Tür gequetscht hatte, blieb diese stehen. Sie war kaputt. Es war seine Schuld. Und alle Leute aus dem Bus mussten aussteigen, bis eine neue Tür mit neuem Bus heran gekarrt worden war. Er liess sich nichts anmerken und war doch froh, dass er eine Sonnenbrille gekauft hatte.

Freitag, 19. April 2019

Die Schlaumacher vom Veloständer

Ich habe ja angefangen, mein chinesisches Handy so zu tunen, dass es mir nicht mehr jeden Mist anzeigt. Gestern aber war das Stimmgerät für die Gitarre von Wim im Kinderzimmer verschollen, es war unauffindbar. Also musste wohl oder übel im Google Play Store eine App heruntergeladen. Man kriegt auch kostenfrei ganz hübsch designte Tuner dort, aber keine werbefreien natürlich. Die laufen sogar ohne Batterien und tun ihren Dienst genauso wie ein echtes Stimmgerät. Ohne Tuner könnte man sicher auch eine Kindergitarre stimmen, aber dafür müsste man mehr Übung haben und das Ohr dafür. Die Schlaumacher aber sind keine Band, sondern bloss ein Werbeschild an einem Velo, immerhin spielen sie auch im echten Leben.

Donnerstag, 18. April 2019

Dave ist vielleicht doch kein Name

Man weiss nicht, was es zu gewinnen gibt, wenn man jemandem etwas schenkt. Das liegt in der Natur der Sache und darüber haben Ethnologen schon ganze Bände geschrieben. Das heisst nicht, dass die Ethnologen Ignoranten waren. Das Gegenteil ist richtig. Die Bestimmungen für eine Rauchentwöhung bei Bruno Stierli dagegen sind bedeutend milder als jene für eine Fernbehandlung bei Krankheit. Lesen ist weiterhin gratis, aber es kostet natürlich auch ein bisschen Zeit. Das gleiche gilt im Übrigen für meine Lieblingstätigkeit, das Aufräumen und Ordnen von Papieren aller Art.

Mittwoch, 17. April 2019

Der Unique Selling Point von Mieter Meier 23

Dem aufmerksamen Leser könnte aufffallen, dass dies ein eigenartiger Post ist in diesem Weblog. Man hört nichts, wenn man ihn sich vorlesen lässt. Trotzdem ist es möglich, dass bei der Produktion des Posts Lärmemissionen entstanden sind. Hier hackt einer auf der Tastatur, vulgo Schreibmaschine. Dort summt ein Bauarbeiter, der eigentlich Philosoph wäre, aber die akademischen Diskussionen waren ihm verleidet. Also verlegt er im Schneeregen Kabel auf dem Trottoir vor dem frisch polierten Schaufenster. Der Laden ist nun leer, es sind Büroarbeiter eingemietet. Und der Direktor des Mieterverbands, der gar nicht Sebastian Meier heisst, kandidiert mit dem Slogan «Angst macht Mut» für das Amt des Regierungsrats. Ob das ihn wählbar macht? Selbstironie könnte ja eine gute Eigenschaft sein, gerade für Politiker, mögen sie auch einer kommunistischen Partei angehören. In Russland beispielsweise gehören auch 20 Jahre nach dem Kommunismus die meisten Wohnungen den Leuten selbst, kostenfrei. Jedoch verfallen die Häuser. Trotzdem möchte man mitunter lieber Mieter bei einer Genossenschaft sein, es muss keine glamouröse sein. Lieber als beim HEV, auch so ein Verein. Wie der SFJ, auf französisch AJS. Das ist der Verband der Fachjournalisten. Die haben nun eine neue Website und ein recht geiles Verkaufsargument. Besser als eine Kreditkarte der UBS.