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Montag, 29. Oktober 2018

Sandplatten

«s' Zämpe Schürli» ist eine freie Assoziation: Vungtau und der Tanker am Horizont haben da nun wirklich nichts verloren.
Weidmann und sein Sohn läuteten an einem Mittwochnachmittag. Die Mutter rief dem Buben, der ahnungslos einen Mittagsschlaf machte. «Was hast du angestellt?!». Es stellte sich heraus, dass sich Weidmann Junior gemobbt fühlte. Nun, er war es wohl auch. Wo sie schon da waren, setzten sich alle an den Tisch, es gab Kaffee und für den ungebetenen Besuch auch einen Schnaps. Danach taute der Sohn auf. Weidmann Senior war froh, dass das Gesagte gesagt war. Sonst fliesse noch Blut, meinte er. Und mit frischem Elan wanderten sie weiter zum zweiten Übeltäter, der am Rande des Orts, in einem erhöhten Seitental wohnte. Dort wurden sie allerdings weniger gastfreundlich empfangen. Da war erstens der Hund, der den Hof beschützte und nicht angeleint bellte. Dann aber gab es Kommunikationsprobleme, Verständnisschwierigkeiten. Denn Weidmann konnte dem aufgescheuchten Hausherrn, vielleicht auch wegen dem Hundegebell, nicht verständlich erklären, was er denn hier wolle. Nachgefragt wurde nicht. So zogen Weidmann und sein Sohn halt wieder ab. 

Freitag, 12. Oktober 2018

Die Kohlbauern vom Griffenthal haben halbe Arbeit geleistet

Herr Zeller ist offenbar in Deutschland aktiv, doch er sieht sich als Weltmann, sofern man der Selbstdarstellung glaubt.
Es gäbe die Casinoreportage, oder dann die Geschichte von der Kartoffelplantage in Burundi. Zwei Freunde feierten die reiche erste Ernte mit den Geldgebern aus der Schweiz. Mehr als 100 Gäste waren geladen, etwa 30 weitere Personen, die Landarbeiter, waren zwar nicht eingeladen, doch sie erschienen trotzdem, um ihren ausstehenden Lohn abzuholen. Es eskalierte, als die Geldgeber gingen. Ein Riesenmais brach aus, und nun kam alles an die Oberfläche, nicht nur die Kartoffeln: Der Onkel, dem das Land gehörte. Der Freund, der heimlich die Arbeiter angeheuert hatte, sie aber nicht bezahlt hatte. Und so war die erste reiche Ernte des fruchtbaren Projekts auch die letzte.

Montag, 18. September 2017

Motivation ist keine Kunst, sondern eine Disziplin

Das ist ein nachträglich hinzugefügtes Ersatzfoto, das eine Doublette ersetzt, in diesem Sinne also eine Finte.
Ich habe einmal einen Star getroffen, der den Krieg der Helvetier auf einem Konzeptalbum vertonte. Das Ergebnis tönte sehr schrecklich, wie Beton. Seither betone ich bei jeder Gelegenheit die lateinischen Wurzeln der Schweiz.