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Dienstag, 29. Januar 2019

Fünfzig und fünzig Findlinge suchen gehen

Wo ist nur das Wetter hin? Der Bub meint das Bilderbuch, aber selbst für ein exquisites Essig würde ich nicht Helifliegen.
Der eine investiert sein Geld in eine Spielzeugflugzeugsammlung. Der andere braut auf mehr als 3000 Metern ü. Meer irgendein Spitzenessig. Da das Unternehmen aber Unmengen an Geld verschlingt, ist er dauernd auf der Suche nach Investoren mit zuviel Privatvermögen, denen er als Goodie einen Gratisflug zum hochalpinen Essigfass anbietet. Eine Art Luxusproblem. Da lob ich mir den wackeren Kameraden Widmer, der in einem Buch 101 Steine gefunden hat. Die kann man alle zu Fuss besuchen, denn sie liegen nur rum und laufen nicht weg.

Freitag, 25. Januar 2019

Heute Abend hat Google keine Ahnung

Diese Rüebli sehen zwar fein aus, aber man kann sie selbstredend leider nicht essen: Es ist nur Plastic, trotz aller Haptik.
Wenn Google anzeigt, dass ein Coiffeur über den Mittag offen hat, heisst das nicht unbedingt, dass er es auch tut. Aber auch eine persönliche Empfehlung nützt einem dann nicht mehr. Und wer nicht ins Altersheim zum Coiffeur geht und sich nicht anmelden möchte, dem bleibt nur der Gang in die Stadt. Selbständig: Mit offenen Augen sind die Haarentfernungsklinik und der Nagelshop gut von einem Haarartisten und Halsabschneider zu unterscheiden. Wenn das Budget aber doch weniger als 70 Franken beträgt und man kein gültiges Halbtaxabo bei Frau, Freundin oder Schwester mehr besitzt, geht man halt in eine Kette. Dort plaudert man mit dem jungen Barbier und bezahlt mit Superpunkten. Einen Zweifränkler Trinkgeld gibts auch: "Coiffeur isch doch öppis schöns".