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Donnerstag, 23. April 2020

Soziologische Analyse

Der Franz der kanns: Gemäss diesem Informationsschild hat der Professor ein Lehrbuch und ein Handbuch verfasst.
Jean Ziegler, der Unermüdliche, hat der Woz neulich ein Interview gegeben, nachdem sein neues Buch «Die Schande Europas» erschienen ist. Das Gespräch ist sehr lesenswert, weil Ziegler unbestechlich ist und als 85-jähriger natürlich kein Blatt vor den Mund nimmt. Ziegler wie er leibt und lebt halt. So nennt er Rassisten und Oberhalunken wie Orban beim Namen und bezeichnet sich selbst, ganz unbescheiden füchstig, als Kleinbürger von Genf. Understatement von Weltformat!

Dienstag, 8. Januar 2019

Doch noch ein billiger Vorsatz hintendrein

Der Abstand ist beträchtlich, doch noch ist es immerhin schön hell: Dieser Mann ist nicht gedopt, aber er leidet schon etwas.
Letztes Jahr wurde Steven erstmals in seiner journalistischen Karriere ein Thema verboten. Von oberster Stelle zum Tabu erklärt. Es ging ganz allgemein um Doping im Rahmen eines vergnüglichen Schulsportblogs im Internet. Die Begründung war lapidar: Es gäbe tatsächlich ein Problem mit Anabolika bei den Studierenden, deshalb sei eine Thematisierung unangebracht. Steven staunte, fragte nach und erhielt keinen anderen Bescheid. Also folgte er halt. Aber wie gesagt ist diese Erfahrung Vergangenheit, im neuen Jahr würde er nicht mehr so leicht kuschen, nahm er sich vor.

Dienstag, 6. Februar 2018

Erinnerungen an die Abzocke

Das Original dieser Assemblage wurde leider geknackt. Die Staatsgarantie ist aber auch nicht mehr das, was sie einmal war.
Die Kunst wirkt oft dezent im Hintergrund. Etwa wie der legendäre Bahnhofvorstand von Biglen, der auch Erfinder war. Doch wenn einer ständig von Abzocke spricht, muss er damit rechnen, dass man ihn selber auch als Abzocker wahrnimmt. Früher sagte man dem: «Wüescht drab tue chund dezue.»