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Mittwoch, 16. Oktober 2019

Zwei mal zwanzig Dollar bar auf die Kralle in den eigenen Hosensack

Profitipp: Um sich vier Büchlein im Onlinehandel zu leisten, müsste Monsieur J. B. Louvet fünf Arbeitstage nicht rauchen.
Vor genau einem Jahr habe ich aus Ungeduld über meine zögerlichen Fans zwei Eigenpublikationen aus der Reihe «Edition Altlasten im Schreibgarten bei Lulu» doppelt bestellt. Quasi als kleines Experiment mit einer Note Wettbewerb: Einmal direkt bei Lulu. Einmal bei der guten alten Dame Amazon. Preislich kam die Bestellung etwa aufs gleiche heraus, einmal knapp 20 Dollar ($ 19.91), bei Lulu. Und einmal gut 20 Euro (€ 23.64) bei Amazon. Typischerweise ist Amazon eine Spur teurer, aber das ist ja nichts Neues. Wer wird aber bei der Lieferung schneller sein? Nun, dies steht derzeit noch in den Sternen, aber ich bin selber sehr gespannt und hoffe schwer, dass beide Sendungen innert Jahresfrist im Schreibgartenimperium eintreffen. Ob es den Laden dann noch gibt?

Donnerstag, 11. Juli 2019

To dos, die unter den Teppich kamen

Damir, Sigi, Albi und Longo: Vier Helden in einer Reihe. Zwei sind schon etwas älter, zwei noch ganz jungspund.
Das wichtigste tat er immer zuletzt. Und bevor er sich an dringende Pendenzen wagte, tanzte er mit dem Besen stundenlang um den Schreibtisch herum. Dann stiess er gewöhnlich auf eine Zeitung, ein Piratenschiff oder auf irgendsonst was, das am TV kam. Zum Beispiel Fussball, Tennis oder Comedy.

Sonntag, 10. Februar 2019

Der magere Umsatz ruft nach einem Lackmustest

Der Werbekleber aus dem Jahr 2003 hat nicht zuviel versprochen: Die Werbebotschaft ist immer noch gleich fraglich.
Früher war Amazon ja verpönt. In der Schweiz hat der Gigant allerdings einen schwereren Stand als im europäischen Umland, wie neulich in der Handelszeitung zu lesen war. Das Tönder Taro ist zwar nicht geschützt. Aber es gibt nur einen einzigen Anbieter, der das legendäre Wahrsagespiel mit Comicskarten im Onlineladen anbietet. Es ist der Schreibgartenladen, wer den sonst. Allerdings sind nur noch wenige Exemplare des Klassikers im Handel verfügbar. Also könnte man es jetzt bestellen.

Dienstag, 18. Dezember 2018

Poesie zwischen den Zeilen der Resultate

Skiverkäufer haben es schwerer als Läuferinnen: Während erstere unter Schneemangel leiden, können letztere ausweichen.
Vor einigen Wochen, ich habe es schon vergessen wann, habe ich einen Versuch gestartet. Ich bestellte am gleichen Tag zur gleichen Zeit zwei Print-on-demand-Büchlein der bekannten Edition Altlasten im Schreibgarten bei Lulu. Der Witz des Tests war eine Doppelung: Ich bestellte einmal direkt beim Verlag, also der Lulu. Und einmal bei der ollen Amazone, wo es alles gibt ausser den Film, den man nach 20 Jahren wieder einmal sehen wollte. Bref: Die Idee war, die Roboter von Amazon in einem Stresstest herauszufordern. Mit Genugtuung stellte ich fest, dass die Bücher beim Verlag günstiger waren als bei Amazon. Ätsch! Der Fairness halber muss ich aber auch zugeben, dass die Bücher vom Versandhandelgiganten innert wenigen Tagen per Post eintrafen. Picobello, wie verprochen. Heute sind nun auch die Bücher von Lulu eingetroffen. Spät und etwas weniger schön verpackt. Doch säuerlich muss ich gestehen: Amazon hat gewonnen. Philipp Keel hat schon recht, man kommt nicht um diese Bots herum. Und die Automatisierung wird uns nochmal auffressen. Dem geneigten Leser und der geneigten Leserin also muss ich diesen Laden empfehlen. Oder sie gehen direkt in der Werkstatt vorbei. Dort hat es jetzt die frischen Produkte auch auf Lager.