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Donnerstag, 11. Juli 2019

To dos, die unter den Teppich kamen

Damir, Sigi, Albi und Longo: Vier Helden in einer Reihe. Zwei sind schon etwas älter, zwei noch ganz jungspund.
Das wichtigste tat er immer zuletzt. Und bevor er sich an dringende Pendenzen wagte, tanzte er mit dem Besen stundenlang um den Schreibtisch herum. Dann stiess er gewöhnlich auf eine Zeitung, ein Piratenschiff oder auf irgendsonst was, das am TV kam. Zum Beispiel Fussball, Tennis oder Comedy.

Samstag, 8. Juni 2019

Anfangen wie jeden Morgen

Roger Federer ist es nicht. Rita Furrer ebensowenig. Aber was ist es dann?! Aber ja, das Reporterforum, of course. Logo!
Er begann seinen Tag wie immer mit einer kleinen Näharbeit. Er redete sich ein, dass er ein Art Brut Künstler sei. Und das gute war, dass es immer etwas zu flicken gab. Der Rucksack, ein Geschenk seines Gottis zum 20. Geburtstag. Oder die Strumpfhose seiner 4-jährigen Tochter. Jeder andere hätte sie entsorgt, die Strumpfhose, da das Loch mit jedem Tag grösser wurde. Aber er hatte etwas zu tun. Und er war dankbar dafür. Manchmal dauerte so eine Näharbeit auch wochenlang. Aber dann war sie erledigt. Und das Loch in der Strumpfhose der Tochter konnte sich wieder neu entwickeln.

Freitag, 28. September 2018

Was Kamerad Freitag am Freitag gern tut

Das Sportbild ist überaus gelungen und es enthält eine Reihe von Details: So kenne ich einen Typen mit dem Namen A. Hak.
Emil war ein Bergfloh. Er war aber auch ein Bischof am Berg. Das kommt alles nicht von ungefähr.

Samstag, 9. Juni 2018

Vermutlich ist die Hoffnung auch nur eine vage Vermutung

Das Bildformat scheint ein bisschen verzogen. Ob es das Kind auch ist, sei dahingestellt. Eventuell ging es nicht besser.
Heute findet ein Bergrennen statt zu Gunsten des Kinderhilfswerks Unicef statt. Ich bin nicht dabei, aber es ist eine schöne Vorstellung, dass ich den Termin gelegentlich auf meine Kübelliste schriebe.

Samstag, 24. Februar 2018

Introducing Paul Comidez

Paul ist zwar auch ein leidenschaftlicher Flötenspieler. Aber viel besser ist er darin, seinen Blick stechend abzuwenden.
Der Komiker Paul Comidez wurde nur wenigen Bürolisten bekannt, als er neulich das österreichische Volkslied "Sei ein Poet" auf Rhätoromanisch in der Schalterhalle der UBS am Paradeplatz darbot.

Montag, 6. März 2017

Worte zum Weltautoputztag

Ein putziger Oldtimer in einer museal aufgeräumter Zaubergarage: So sieht die Wirklichkeit nicht aus.
Seit einem gefühlten Jahr und viel zu vielen Fahrten war es wieder an der Zeit, das Auto zu putzen. Ich weiss, dass ich mit diesem Gefühl nicht allein bin. In der Öffentlichkeit wird jedoch über das Übel in den Autoinnenräumen nie gesprochen. Eventuell ist es eine der letzten Tabuzonen des Internets, einmal abgesehen von den ollen Wettbewerben um das dreckigste Auto der Welt. Viele Fotos verbergen aber das Wesentliche. Man sieht von aussen eine alte, kleine Kiste mit Staub dran. Und irgendein Witzbold schreibt «Wasche mich!» auf die Heckscheibe. Naja, schäbiger Humor. Dabei grassiert die Vermüllung auch bei uns, im innersten Kreis. Wer ein Auto besitzt, weiss um die Last der Verantwortung, von der ich schreibe. Inhaber von Familienkutschen sind schlimmer dran, in der Regel braucht es nur eine Fahrt mit Kindern, bis alles wieder so aussieht wie vor dem letztjährigen Saugen. Immerhin, im Gegensatz zum Daheim kommt ja selten Besuch ins Auto. Also bleibt es so, bis der Papa, der Turnverein oder gar die ganze Familie mit dem Staubsauger in die Waschanlage ausrückt. Ein Weltautoputztag würde den bemitleidenswerten Autofahrern dieser helfen, sich einen Schupf zu geben. Und mal auszumisten. Da ich diese Arbeit zufällig gestern erledigt habe, sei dies fortan am 6. März. Okay?