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Sonntag, 2. August 2020

Sommer vorm Balkon

Der junge Mann in den grünen Hosen ist der Schreibende: Links in gelb seine grosse Schwö.
Es gab eine Menge Tricks, mit denen sich sein Hirn beschäftigen konnte. Einige funktionierten gut, altbewährt, seit Menschengedenken. To-do-Listen schreiben, den Morgen mit Kochen oder Backen beginnen, in die Waschküche huschen. Seit gestern oder vorgestern war dies allerdings getrübt.

Montag, 23. März 2020

Ettore gewinnt 10:9

Maneke Pis heisst im Baselbiet Marroni. Der Hammel und die Sichel jedoch sind Zeichen der Arbeit, nicht der Kunst.
David zweigte ein paar Bündel Papier ab aus der Schublade von Stefan. Es waren griechische Zeichen, Hieroglyphen für einen, der nicht intellektuell war. Als er kurz in die Waschküche ging, um die Blätter weisszuwaschen, war dort ein Kind, das mit ihm Fussball spielte. Er fragte es, wie es heisse. Es sagte Calypso. Dann fragte es ihn, ob es seine Mama nett fände. Unter anderem.

Dienstag, 12. Juni 2018

Dem Gärtner gedankenscheu eins auf die Nuss geben

Da fahren nun auch zweisschneidige Erinnerungen mit. Und auf der von uns abgewandten Seite sitzt Marx am Fenster.
Am Woz-Kolumnisten Stefan Gärtner mag ich drei Äusserlichkeiten sehr: 1. Die Stirnrunzeln. 2. Die sehr deutsche Selbstbeschreibung. 3. Die undeutsche Nonchallance. Zudem ist Gärtner Woche für Woche sehr komisch und dabei keineswegs unflätig. Es sei denn, es geht gegen Trottel.