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Donnerstag, 4. Februar 2021

Post vom Kaiser Franz

Die Verbindung zu meinem Smartfon klappt leider nicht: Deshalb muss dieses schlecht aufgelöste Foto genügen.
Vor einem Jahr bin ich via Jean Ziegler und einen gewissen Journalisten namens Erik über Franz Joseph Wagner gestoplert, den ich bis dahin nicht kannte. Für unsere Schweizer Leser: Er war eine Art Helmut Maria Glogger Deutschlands. Beziehungsweise er ist es immer noch, wenigstens vor einem Jahr war er noch recht vital und viril, man nannte ihn auch Gossen-Goethe und er hatte zeitlebens ein sehr spitzes Mundwerk und kriegte dann auch Plattformen zum Dampfablassen.

Donnerstag, 1. Oktober 2020

Die letzte Handlung

Schlufi hatte viel Zeit, um nachzudenken. Er verschwendete die meiste davon an die Philosophie seiner Existenz.
Bevor der Wecker schellte, also erwartungsgemäss in drei Minuten, schrieb er einen letzten Eintrag in sein Logbuch. Er handelte von ungelesenen Büchern, beispielsweise jene von Simon Froehling, Franz Josef Wagner, Gerhard Meister et alteri, und vom Duschen und vom morgendlichen Kaffeesatzentsorgen. Dies war quasi, was der neue Kampfstiefel für Oberst Imhasli war. Weil er solaut tippte, viel lauter als der Wecker, der unterdessen abgegangen war, erwachte sein Mitbewohner und besetzte Küche und Dusche vor ihm. Nun hatte er Pech gehabt und musste sich sputen.

Donnerstag, 6. Februar 2020

Denkt doch einmal an die Onkel!

Notenspass: Was wir über dieses Bild wissen ist a) dass es geklaut ist und b) dass es im Jahr 1933 aufgenommen wurde.
Wolf Schneider, der unermüdliche Papst der deutschen Sprache, hat eine neue Streitschrift publiziert, ein dünnes Büchlein, aber man möchte es kaufen, denn es trägt den schönen Titel: "Denkt endlich an die Enkel!". Man könnte ihn mit nur einem Buchstaben verhunzen, aber wir wollen das unterlassen.

Mittwoch, 5. Februar 2020

Winde im Raum Rotkreuz

Kanns geben: Grund für die Verspätung war heute ein Kondukteur, der auf dem Geleise 7 Kopfstände und das Kalb machte.
Der Matula ist eigentlich Franz Josef. Und der Kaiser der Volksschriftsteller ist Katholik, Kettenraucher und ja, auch Porscheefahrer. Deshalb bin ich auf ihn gestossen, heute Morgen auf Twitter. Und weil Erik im Literaturhaus das gleiche Buch wie ich ausgeliehen hatte. Aber das ist eine andere Geschichte. Franz Josef Wagner also schrieb mehrere Bücher, und das erste wollten wir lesen, weil es ihm seinen ersten Porsche und seine Unabhängigkeit finanzierte, immer gemäss dem Interview in der Baz. So.

Freitag, 21. September 2018

Sanftmutiger Bürgerschreck entfliegt der nassen Asche

Beim dritten Mal hatte er sich vorgenommen, nicht hinzugucken, dass er den Stein prompt rammte.
Der Manager und ehemalige Spitzenschwimmer wird vom Boulevard als Bürgerschreck bezeichnet. Nun führt er aber die Geschäfte eines Stadtmagazins, wie der Branchenpresse zu entnehmen ist.