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Dienstag, 3. Dezember 2019

Das von allen geahnte anständige Ende

Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Aber für eine öde Verdoppelung des gestrigen Flugversuchs würde ich nicht plädieren.
Die Tageswoche hat sich mir nicht aufgedrängt. Wenn ich aber im Baselbiet war, habe ich über die vielen zum Verkauf stehenden Printexemplare an den örtlichen Kiosken gestaunt. Das Ende kam nicht unerwartet, aber abrupt. Es ist schade, dass das gegen Blocher gegründete öffentliche Projekt nun, da sich Tamedia und Wanner den Tageszeitungsmarkt aufteilen, die Segel streicht. Eher lustig ist die Begründung, dass halt das Geld ausging, weil Blocher und andere Medienbarone gleich argumentieren. Als ob Journalismus ein Geschäft wäre. Da darf man schon ein paar Fragen stellen.

Freitag, 10. August 2018

Was für ein Kinderzirkus

Damals lag die Zukunft noch vor ihnen: Die Mamme mit Otto und Hermine.
Tortellini hiess der Kinderzirkus in der Innerschweiz, und sein Kollega Mugg hat eine Bettstadt in Betschwanden. Wo genau dieses Zeltdorf allerdings liegt,  blieb für lange Zeit ein Rätsel.

Freitag, 25. August 2017

Farbe bekennen bitte

Zürich ist ein Teil der Schweiz, aber blauweiss ist natürlich universell.
Der typische Leser des Magazins «zwölf», das heute schon wieder erscheint, ist männlich und geht einmal in der Woche an einen Fussballmatch. Leider gibt es dort kaum mehr solche Souvenirständer wie in den guten alten Zeiten. Aber so ist es halt: Nichts ist mehr, wie es mal war.

Montag, 29. Mai 2017

Private Spitex

Diese Frau befindet sich auf dem Arbeitsweg. Und sie macht alles richtig, ausser dass sie direkt in die Kamera schaut.
Unter Teilzeitvätern tauscht man am Rande des Spielplatzes ja gern Visitenkarten aus. Und dann raunt man sich nach alter Sitte augenzwinkern zu: Geh ja nicht auf die Homepage! Denn die geben in der Regel kein adäquates Bild von Dienstleistungen ab. Die Karte aber wird im Archiv abgelegt.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Es ist nie zu früh zum Trinken

Ein As: Dies ist nur ein Foto eines Umschlags. Innen im Original-Bon ist alles aufgerubelt.
Wenn ich nachts erwache, gehe ich zumeist ein Glas Wasser trinken und lege mich wieder hin. Wenn ich aber mitten am Nachmittag müde bin, dann mache ich gerne ein Spiel. Oder ich bündle Altpapier. Nur wenn ich gut drauf bin, zerreise ich ein Blatt in Konfetti und werfe sie fötzelweise vom Balkon.

Montag, 17. April 2017

Gruss vom Franz (12) Montag in Mexiko

Diese Menschen kümmert der amerikanische Präsident überhaupt nicht. Sie tanzen lieber in organischer Formation.
Meine Melanie,
Mit Diana kam ich im New York Village vorbei. Die Enheimischen der Enklave haben aus dem Frauenmangel eine Tugend gemacht. Jedes Jahr darf die «Braut des Jahres» täglich die Reihe der Freier abschreiten und isch einen «Husband for the day» aussuchen. Dessen Adlerfeder nimmt sie in ihren Kopfschmuck auf, sein Wollrock dient als Heizmaterial.
entzückt grüsst,
Franz

Samstag, 15. April 2017

Gruss vom Franz (10) Subkultur Emmenbronx

Dieses Foto der Fischerkinder wurde vom Fotograf Steger gemacht und vom Herausgeber Schürmann publiziert.
Salü Stine,
Im Luzernischen habe ich ein vielspersprechende Nachwuchsband entdeckt. Erst live entfaltet sie ihren ganzen Charme, dank einem raffinierten Stage design. Wenn Anni mit ihren Stroh-Zoggeli auf dem Klavier steppt, bleibt kein Zuhörer sitzen - ich natürlich auch nicht!
dein Franz