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Samstag, 24. August 2019

Das Dutzend ist voll

Man könnte meinen, dass da rechts am unteren Bildrand einer unter der Matte liegt. Sonst ist alles für den Ansturm parat.
Das Trübsal umschlang ihn, weil er keinen anderen Ausweg sah, als downzusizen. Er wusste, dass er dem Räumen nicht ausweichen konnte. Das Papier sollte sortiert werden, vieles dürfte weggeschmissen werden. Was aber passiert mit den Projekten, die unvollendet sind? Nun, jeder Ausweg aus der Lethargie scheint wohlfeil und integer. Aber plötzlich war der Sommer fertig.

Dienstag, 12. März 2019

"Heute ist dein Flugsonntag, Junge!"

Ein gelungenes Beispiel für eine Digitalisierung: Das echte Artefact mit seinen bunten Klebern auf Karton ist vernichtet.
Die Kleine insistiert: "Heute ist dein Geburtstag!" Papa gibt nach: "Also gut, meinetwegen." Sie bäckt eifrig Sandkuchen, am Laufmeter, singt Lieder, alles nur zu seinem Vergnügen. Papa friert, an den Händen und an den Füssen, aber nicht am Herz. Im Gegenteil, dort wird ihm ganz warm drum.

Mittwoch, 20. Februar 2019

Müllers Büro in den Medien

Das Tönder Taro wüsste also die Antwort: Finde ich in Zürich meine kinderfreundliche Traumloft für Schaffen und Wohnen?
Die Lokalzeitung berichtete neulich am Tag des Lauberhornrennens auf der Titelseite über «Müllers Büro». Da drin steckt eine gewisse Ironie, weil der Schreibgarten aus Müllers Büro ausziehen muss. Ein Zusammenhang besteht aber nicht. 

Samstag, 27. Oktober 2018

Der Kenner setzt sich unbewusst auf den Schleudersitz

Es sieht romantisch aus, ist aber in Wahrheit eine fiese Falle: Sie lockte ihn mit süssen Versprechungen in sein Verderben.
Der Kenner ignorierte ihn. Er ging betont unachtsam an dem Ladenlokal vorbei, das gleich hiess wie ein Opfer, aber keines war. Insgeheim aber hoffte er, der Kenner würde erkennen, dass er im Begriff war, sich auf seinen Schleudersitz zu setzen. «Adjektive sind nicht schlecht!», rief er ihm nach.

Freitag, 16. März 2018

Wie man 500 Franken Lehrgeld verhindert

Nach drei öden Tagen des Wartens war diese Anzeige immer noch auf dem Screen. Sie löste nun sarkastische Lacher aus.
Im Titel verspreche ich ja gern zu viel, damit die bots, die das Hauptzielpublikums dieses Blogs darstellen, ordentlich frustriert und verwirrt sind. Dann geht es darum, in möglichst wenig Raum doch noch Informationen unterzubringen, falls wider Erwarten ein Mensch das liest. Also: 500 Franken bezahlt man für eine Aufnahmeprüfung hier, selbst wenn man gar nicht teilnimmt. Dem sagt man dann Lehrgeld. Das ist zudem voll in Ordnung, nicht dass es wieder als Kritik verstanden wird.