Posts mit dem Label Sola werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Sola werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 12. Juli 2019

Federer vs. Nadal am Fernsehen hören

Wenn  man gut hinschaut, bemerkt man, dass die Ärmel dieses Leibchen etwas zu kurz sind.

Man kann ja nicht nur die Tagesschau hören, während man seiner Putzwut fröhnt, im salzigen Meerwasser nach Goldfischen taucht oder ganz einfach pendelt. Nein, sofern man die Kopfhörer und die Smartwatch nicht vergessen hat, kann man auch Wimbledon-Halbfinals hören. Ohne Bild.

Sonntag, 5. Mai 2019

Souvenirs d'horreur

Gelb und orange dominieren dieses sportliche Farbspekturm. Der Ballon steht für Furore.
Der Text widmet sich  einzig und allein einem Klassiker der Youtube-Filmgeschichte: «C'est en faisant n'importe quoi qu'on devient n'importe qui...» Das ist natürlich nicht wörtlich zu nehmen.

Samstag, 4. Mai 2019

Praktische Landesverteidigung

Unser Autor ist ein politischer Extremist, weil radikale Ideen einfach sexy sind. Im Familienleben ist er bürgerlich.

Ich habe mit dem Vaterschaftsurlaub meine Mühe. Obwohl ich die Idee voll ok finde. Absolut in Ordnung, sehr hübsch sogar: In einer perfekten Welt sollten Eltern alle Zeit der Welt haben, um nur mit ihren Kindern zu sein. Elternschaft ist eh die beste Lebensschule, seit Jahrtausenden, aber ich schweife wieder ins Utopische ab. Radikaler Fortschritt hat es nicht leicht in der Schweizer Demokratie. Vielleicht ist das auch ganz gut, diese Diktatur der Mehrheit, wo sich kaum je was ändert. Uns geht es gut. Wir sind reich, leben im Überfluss. Die Menschenrechte sind gewährleistet.
Die Meinungsfreiheit gehört da ja auch dazu. Deshalb kann ich hier auch gratis verkünden, dass ich für 6 Wochen bezahlte Ferien war, für eine Einheitskrankenkasse und ja, ich bin auch für das bedingungslose Grundeinkommen. Aber sicher! Wenn es unserem Land an etwas fehlt, dann an Inspiration. Zukunftsideen, mei, was könnte man da alles ändern. Was ein ganzes Land will, ist auch zu finanzieren. Eine Verteilungsfrage
Bevor ich weiter träume, holen mich jeweils die Wahlresultate wieder auf den Boden der Realität. Ich bin mir Niederlagen gewohnt. Im Detail ist die Politik nicht lustig. Aber dafür wähle ich meine Volksvertreter, damit sie ihre Stimme im Parlament einbringen und fähige Personen in die Landesregierung wählen. 
Abgesehen davon, dass ich keine Lust habe, mich politisch zu exponieren. Und mir die Zeit dafür fehlt, finde ich die Polarisierung ganz in Ordnung. Ich halte mich bei Meinungen deshalb immer ganz links aussen, dass ist am einfachsten. Da ist man am weitesten Weg von den Idioten am anderen Rand des politischen Spektrums. Leider liegt man da auch immer falsch, jänu. Les extrèmes se touchent. Die Wahrheit liegt in der Mitte. Und bin auch sonst in unserer Demokratie oft in der Minderheit. Sogar als jemand, der sich an Wahlen und Abstimmungen beteiligt. Die stille Mehrheit gewinnt. Aber Resignation ist keine Option.
 Ich bin gegen den Vaterschaftsurlaub. Elternzeit ist Privatsache. Derweil üben wir die Gleichberechtigung im Privaten. Ganz pragmatisch.   finde es voll ok, dass Man teilt sich ja so vieles und nur die Verantwortung kann man nicht halbieren. Die haben beide voll und ganz. Denn es braucht ja immer zwei, und sogar dann ist es ein Glück, wenn das Wunder des Lebens daraus entsteht. Und dann muss man es nur noch auf die Reihe kriegen.
Die klassische Rollenverteilung scheint auf den ersten Blick verführerisch: Er arbeitet und bringt das Geld heim, sie guckt zu Hause nach dem Rechten. Die Frau am Herd und der Ernährer sind allerdings ewiggestrige Familienmodelle, die nicht ohne Grund erodieren. Ich bin deshalb froh, dass meine Partnerin auch gern arbeitet.



Donnerstag, 18. Mai 2017

Laufen und singen

Diese Dame hat es pressant, während sie von den älteren Herren im Hinterschiff der Kirche gar nicht bemerkt werden.
Manchmal geht es schon lustig. Bekanntlich war ich ja neulich an der Sola. Und ich bin leider im Feld durch die leicht rostigen Töne meiner Raucherlunge aufgefallen. Um die störenden Geräusche zu übertönen, habe ich zur Not lauthals gesungen, während dem ganzen Lauf. Das war natürlich eine Grenzerfahrung, auch für meine armen Mitläufer. In einem kurzen Tagebucheintrag habe ich das verarbeitet. Überraschenderweise gibt das jetzt daraus noch ein Nachspiel am Paradeplatz.

Mittwoch, 10. Mai 2017

Mit der leichten Hand nebenbei notiert

Size matters: Dieses erfrischende Foto, obwohl schwarzweiss, schwamm im digitalen Folder obenauf.
Entscheidungen sind keine leichte Sache. Genau deshalb sollte man die meisten davon auf die leichte Schulter nehmen, solange es gut geht. Denn so kommt es oft ganz gut heraus. Dies nur so nebenbei.

Samstag, 6. Mai 2017

Sodeli, jetzt springen wir also mit dem Stab

Die Zeit ist sekundär: Aber früher fühlt sich heute vieles besser an als es je aussah.
Sodeli, nun bin ich also wieder am keuchen, bei den alten Secklern. Das ist nicht pejorativ gemeint, sondern für einmal à la lettre zu nehmen. Das Team heisst so, das seit Menschengedenken an der Sola-Stafette teilnimmt. Persönlich war ich bisher zwar erst eine Handvoll Male dabei, das letzte Mal durfte ich aber auf der Promistrecke blind ins Ziel laufen. Dabei wird man sogar abgelichtet, und man sieht dann im Vergleich schonungslos, welche Läufer noch Reserven haben, und welche Gegner verbissen am Limit laufen. Musik höre ich übrigens grundsätzlich nie beim Laufen. Lieber singe ich laut, was mir so durch den Kopf schwirrt. Eine Parrallele von bloggen und joggen! Als mentale Kicker haben sich Nella Martinetti bewährt, zur Not tun's natürlich auch abgelutschte Peitscher wie Rocky oder Indiana Jones. Aber man muss es im Ohr haben, nicht im Walkman. Also bis zum nächsten Jahr! Beziehungsweise spätestens im Jahr 2022, heinomol. Wie die Zeit wieder rennt!