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Sonntag, 5. Juli 2020

Phobiker in der Waschküche

Die Traurikgeit war im Grunde schon überwunden. Doch ab und zu, wenn die Sonne schien, schlug sie blitzartig ein.
Oswald war um halb Eins, nach etwa zwei Stunden Schlaf, erwacht und hatte gesehen, dass bei der Nachbarin noch Licht war in der Küche. Am Morgen ging er darum früh in die Wachküche, um ihr im Kellerabteil mit einem Teleskopstab den Pneu ihres Fahrrads aufzustechen. Natürlich nur in der Fantasie. Oswald würde so etwas nie in echt tun. Aber er fragte sich, wer ihr nun Gesellschaft leistete, das schon.

Dienstag, 5. Dezember 2017

Basel tickt ein bisschen anders, aber tja bene

Das Bild ist unpassend, aber wer will kann darin einen Surseer erkennen.
Laien nehmen gemeinhin an, dass Fussballer teuer dafür bezahlt werden, um Tore zu schiessen. Das stimmt schon. Aber man darf daraus auf keinen Fall den Umkehrschluss ziehen, dass man pfeifen darf, wenn einem Stürmer mal kein Tor gelingt. Denn das wäre äusserst fies und kann zu Tränen führen, wie schon zahlreiche Basler fernab ihres Joggeli bitter erleben mussten. Nun also auch unser Innerschweizer Harry derselbstige dortselbst. Seferovic kann sich immerhin noch rächen, indem er auf europäischer Ebene zurückballert. Es gibt eine offene Rechnung zwischen Lissabon und Basel. Jetzt einschalten!