Sonntag, 7. Mai 2017

Matchpoint pour Roland

Dieses Gericht wird in Frankreich niemandem serviert: Macaroni Marinara hat auch nichts mit Politik zu tun.
Tennisanalogien haben ja sonst im Sommer Hochkonjunktur. Aber heute haben die Bürger Frankreichs die Wahl zwischen Aelplermagronen und Vongole, immer bildhaft gesprochen, zwischen ungeniessbaren Meeresfrüchten mit Stift und grünen Penne, naja, wir haben ja nichts zu melden in der Grande Nation. Aber wie würden Sie sich entscheiden?

Samstag, 6. Mai 2017

Sodeli, jetzt springen wir also mit dem Stab

Die Zeit ist sekundär: Aber früher fühlt sich heute vieles besser an als es je aussah.
Sodeli, nun bin ich also wieder am keuchen, bei den alten Secklern. Das ist nicht pejorativ gemeint, sondern für einmal à la lettre zu nehmen. Das Team heisst so, das seit Menschengedenken an der Sola-Stafette teilnimmt. Persönlich war ich bisher zwar erst eine Handvoll Male dabei, das letzte Mal durfte ich aber auf der Promistrecke blind ins Ziel laufen. Dabei wird man sogar abgelichtet, und man sieht dann im Vergleich schonungslos, welche Läufer noch Reserven haben, und welche Gegner verbissen am Limit laufen. Musik höre ich übrigens grundsätzlich nie beim Laufen. Lieber singe ich laut, was mir so durch den Kopf schwirrt. Eine Parrallele von bloggen und joggen! Als mentale Kicker haben sich Nella Martinetti bewährt, zur Not tun's natürlich auch abgelutschte Peitscher wie Rocky oder Indiana Jones. Aber man muss es im Ohr haben, nicht im Walkman. Also bis zum nächsten Jahr! Beziehungsweise spätestens im Jahr 2022, heinomol. Wie die Zeit wieder rennt!

Freitag, 5. Mai 2017

Jean vs. Christoph

Man könnte meinen, die zwei sässen oft an einem Tisch. Aber dieses historische Foto ist eine Rarität im Internet.
Beide sind Vertreter der Classe Politique, einer links, der andere rechts aussen. Beide sind im Ausland populärer als in der Schweiz. Und beide sind Pfarrerssöhne. Ziegler ist zwar ein paar Jahre älter als Blocher, sieht aber jünger aus. Aber vielleicht ist der grösste Unterschied zwischen den zwei Intellektuellen, dass der eine kaum Schriften publiziert, der andere sehr viel. Und über beide Figuren wurde kürzlich ein unkritischer Dokfilm gedreht, um dem «Phänomen» auf die Spur zu kommen. Ich habe beide Filme nicht gesehen, aber könnte mir vorstellen, dass eine Parallelmontage der beiden Filme sehr lustig werden könnte. Unautorisiert natürlich. 

Donnerstag, 4. Mai 2017

Verloren im Neubad

Diese Bildunterschrift ist identisch mit dem Titel einer Veranstaltungsreihe im Neubad: Die Stunde der wahren Empfindung.
Verloren ist das Thema einer Lesebühne im schönen Neubad zu Luzern, wo in diesen Minuten vier Menschen je zwölf Minuten etwas aus ihren Notizen vorlesen. Es könnte sein, dass dann auch einige Zeilen aus diesem Blog rezitiert werden. Aber das steht noch in den Sternen.

Mittwoch, 3. Mai 2017

Here we are

Hier sind mehrheitlich Männer abgebildet, doch bei genauem Hinsehen erkennt man auch die eine oder andere Frau.
Die Halbwertszeit von Hashtags ist ein Thema für sich. Doch im Rahmen der #WeAreHere-Kampagne für Feminismus und gegen Chauvinismus wurde ich auf Twitter erkannt. Ich fühlte mich zugleich enttarnt und entzückt. Die Hofnärrin hat mich umgehend in zwei Listen eingetragen, unter den Schlagworten «Blog» und «Sprachkunst». Dazu weiss ich jetzt nichts weiter zu sagen.

Dienstag, 2. Mai 2017

Die ungesellige Geselligkeit

Zu diesem Foto hätte man natürlich gern eine Erklärung. Vielleicht findet man sie, wenn man Kant googelt.
Der Titel dieses Posts ist die Überschrift einer Schrift von Kant. Sie ist zudem der Auftakt einer losen Reihe von reziklierten Zitaten. Beziehungsweise von Quotes aus zweiter, dritter oder vierter Hand. Ich möchte davon eine Sammlung anlegen und habe auf Twitter bereits damit angefangen.

Montag, 1. Mai 2017

Tag der Arbeit

Alle diese Menschen arbeiten rund um die Uhr, wahrscheinlich auch heute. Die einen lächeln, die anderen sind blind.
Dass der Tag der Arbeit dieses Jahr ausgerechnet auf einen Montag fällt, ist ein gutes Omen. Denn zu Wochenbeginn sind die Sinne noch wach, die Müter frisch und der Schalk jauchzt und hoppst im Nacken. Früher pflegte ich mich an diesem Feiertag hinter Barrikaden im Quartier einzugraben, um im Auge des Orkans beispielsweise die Steuererklärung auszufüllen oder anderen Papierkram zu erledigen. Aber seit alles online passiert, erledigt sich dies ja automatisch. Und ich mache frei.