Donnerstag, 14. Juni 2018

Velo frisieren wie in den 80ern

Mentalfloss auf dem Floss: Viele Kinostunden später beginnt man, das Teffli Ralley in Ennetmoos herbeizusehen.
Erst das Jahr 2019 ist wieder ein Teffli Rally-Jahr. In Ennetmoos trifft sich dann allzweijährlich eine Masse von gut gelauntem Volk, das dem Zweitaktgemisch und Geratter huldigt. Einigermassen sympa, auch wenn das Wochenende vom Alpenbrevet konkurrenziert wird, das jährlich stattfindet.

Mittwoch, 13. Juni 2018

Alte Rituale wider das Urheberrecht

Dass dieses Foto am 11. März 2018 zerknüllt und verrissen wurde, sieht man ihm nicht an.
Marco war ein Propagandist erster Güte. Wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, dann machte er üblicherweise Nägel. Selbst der Inhaber der Bildrechte konnte ihm allerdings nicht sagen, wieso und wann das legendäre Bild zerknüllt worden war. Eventuell geschah dies auch unabsichtlich. 

Dienstag, 12. Juni 2018

Dem Gärtner gedankenscheu eins auf die Nuss geben

Da fahren nun auch zweisschneidige Erinnerungen mit. Und auf der von uns abgewandten Seite sitzt Marx am Fenster.
Am Woz-Kolumnisten Stefan Gärtner mag ich drei Äusserlichkeiten sehr: 1. Die Stirnrunzeln. 2. Die sehr deutsche Selbstbeschreibung. 3. Die undeutsche Nonchallance. Zudem ist Gärtner Woche für Woche sehr komisch und dabei keineswegs unflätig. Es sei denn, es geht gegen Trottel.

Montag, 11. Juni 2018

Der elfte Juni aus Sicht von Sir Fisk

Der Japananische Zengarten ist ein Freipass für Trottelbots: In diesem Foto verstecken sich deren drei. Findest du sie?
In 950 kämpfen auch Berengarius II zusammen mit seinem Sohn Adalbert gegen die Bischöfe und die Kirche. Im Jahre 957 finden wir Berengario auf der Insel St. Julius, die sich in eine Festung verwandelt hat, als er mit dem deutschen Kaiser Otto I. um den Thron von Italien kämpfte, sich mit seinem Sohn einsperrte und zwei Monate lang von Litolphus, dem Sohn von Otto, belagert wurde. Im Jahre 962 zog Otto selbst gegen Berengario, besiegt, aber nicht gezähmt, der sich in der Festung von S. Leo im Herzogtum Spoleto verbarrikadierte, während er auf der Insel S. Giulio Königin Willa mit den Schätzen aus dem Königspalast von Pavia landete und die Befestigungen restaurieren liess. Regina Willa ergab sich nach einer historischen Belagerung, Otto erwies sich bei den Verlierern und bei ihr als besonders mild und ließ sie frei, ihren Mann zu erreichen. Wie wir gesehen haben, hat sich Willa, Gattin des Königs von Italien, Berengarius II., Rebellenkönig, der ein vom Kaiserreich unabhängiges autonomes Königreich schaffen wollte, im Jahre 962 mit dem königlichen Schatz auf der Insel eingeschlossen. Otto traf die Entscheidung, der Rebellion dieser Figur und seiner Frau ein für allemal ein Ende zu setzen. Er befahl die Belagerung der von Willa besetzten Insel. Und inmitten dieses Wirbelkriegers gebar die Frau von Robert von Volpiano, Leutnant der Königin Willa, seinen vierten Sohn, den großen Abt Wilhelm von Volpiano. Als Mönch des Benediktinerordens, Abt von bis zu vierzig Klöstern, die er reformierte und wieder aufbaute, brachte er dem mittelalterlichen Europa einen neuen Atem.

Sonntag, 10. Juni 2018

Eine Utopie an der Urne

Dieser Mann macht nichts verkehrt, er geht einfach seiner Arbeit nach. Es ist aber auch keine Grossbank, nur ein Bauer.
Neulich diskutierte in Rüschlikon ein Schar von Experten von Moneten über das internationale Währungssystem. Sie bezeichneten sich gegenseitig als Affen und taten dies eloquent in englischer Sprache. Es ging um die Vollgeldinitiative, die im Ausland viel beliebter ist als im Inland. 

Samstag, 9. Juni 2018

Vermutlich ist die Hoffnung auch nur eine vage Vermutung

Das Bildformat scheint ein bisschen verzogen. Ob es das Kind auch ist, sei dahingestellt. Eventuell ging es nicht besser.
Heute findet ein Bergrennen statt zu Gunsten des Kinderhilfswerks Unicef statt. Ich bin nicht dabei, aber es ist eine schöne Vorstellung, dass ich den Termin gelegentlich auf meine Kübelliste schriebe.

Freitag, 8. Juni 2018

Das Lieblingsbuch des Zukunftsforschers

Man kann Bargeld mit Büchern vergleichen: Sie sind schnell kopiert. Es kommt aber auch noch darauf an, was man macht.
Gestern wollte ich an dieser Stelle ein vergriffenes Werk aufgreifen. Doch es ist leider so, dass es nur in meiner Erinnerung exisiert. Ich hatte es aber in der Hand, vor wenigen Tagen. Das Buch gehört einem jungen Forscher, der es hütet wie seinen Aufapfel. Schliesslich gibt es das Sammelstück nicht bei Google oder überhaupt wo im Internet, sondern nur noch in echt. Leider habe ich auch den Buchtitel vergessen, geschrieben hat es aber ein gewisser "Ingenieur Bloch", ganz am Anfang des 20. Jahrhunderts. Mehr ist nicht bekannt, aber es wäre bestimmt ein gutes Buch.